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Von medizinischen Bedenken keine Spur: So lief Asllanis Rückkehr

Wie angekündigt, ist Fisnik Asllani an diesem Dienstag wieder planmäßig ins Training in Hoffenheim eingestiegen. Keine Spur von Einschränkungen oder den seitens Leipzig angeführten medizinischen Bedenken.

Erstes Training nach dem geplatzten Leipzig-Wechsel

Das war für Fisnik Asllani sicherlich kein leichter Gang. Schließlich hatte sich der Hoffenheimer Stürmer nicht nur pro forma, sondern auch gedanklich längst verabschiedet von der TSG und seinen Kollegen in Erwartung seines Wechsels zu RB Leipzig. Auf den sportlich wie finanziell nächsten großen Karriereschritt hatten sich der Stürmer wie alle im Kraichgau längst eingestellt. Mit seinem 24. Geburtstag am vergangenen Samstag hätte der neue Abschnitt beginnen sollen – doch es kam bekanntlich anders.

Neustart mit der alten Rückennumer 11

Am Dienstagnachmittag nahmen die Hoffenheimer Profis nach ihrem Trainingslager in Seefeld nun wieder im heimischen Trainingszentrum in Zuzenhausen die weiteren Vorbereitungen auf die neue Saison auf. Doch wieder mit dabei: Asllani. Und nach den von Leipzig als Absagegrund geäußerten medizinischen Bedenken durfte man gespannt sein, ob und wie sich der 24-Jährige nun auf dem Platz präsentieren würde.

Seine angestammte Nummer 11 hatte die TSG in der Zwischenzeit ohnehin noch nicht neu vergeben, also konnte Asllani sogar im gewohnten Outfit im wohlvertrauten Umfeld seinen unerwarteten Restart in Angriff nehmen. Nach einem warmen Empfang seitens der Mannschaft, in deren Kreis Jubilar Umut Tohumcu seinen 22. Geburtstag feierte, ging es für Asllani wie gewohnt zur Sache – keine Spur von körperlichen Beeinträchtigungen.

Den Großteil der Inhalte absolvierte der Rückkehrer vollumfänglich mit der Mannschaft, nur eine finale Übungsform ließ Asllani aus Gründen der Belastungssteuerung noch weg und absolvierte ein individuelles Laufprogramm.

Erster Einsatz am Samstag bei Tottenham geplant

Immerhin hatte der wechselwillige Offensivmann zuvor das Trainingsprogramm unterbrochen und das Trainingslager nicht absolviert. Zuvor hatte Asllani prophylaktisch auf Testspiele verzichtet, dazwischen aber ganz normal weitertrainiert. Auch am Wochenbeginn, als sich die Kollegen noch von den Anstrengungen in Österreich erholen durften, war der Nationalspieler des Kosovo gleich wieder eingestiegen und hatte unter Anleitung des U-23-Coaches ein Individualprogramm durchgezogen, um den angefallenen konditionellen Rückstand schnellstmöglich aufzuholen.

Der weitere Plan sieht vor, Asllani zügig auf das Niveau der Mitspieler zu hieven. Auch beim am Samstag vorgesehenen internationalen Härtetest in England gegen Premier-League-Klub Tottenham soll Asllani Teil des Kaders sein und wieder erste Spielpraxis im Kreise der alten und neuen Kollegen sammeln.

Die taktischen Anforderungen und Abläufe unter Cheftrainer Christian Ilzer sind ihm ja bestens geläufig, die Abstimmung mit dem Neuzugängen muss dagegen erst gefunden werden.

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