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Schalke schraubt am Torhüter-Team

Der Stammkeeper-Status von Loris Karius ist auf Schalke in Stein gemeißelt. Aber wie sieht es dahinter aus? Vertraglich geregelt ist im künftigen Torhüter-Team zwar noch nicht alles, aber die Gedankenspiele scheinen klar.

Müller soll als Ersatz bleiben, Siebeking und Podlech haben Potenzial

Durch die vorzeitige Vertragsverlängerung von Loris Karius, der ab sofort zu den Gehaltsmillionären im Revier zählt, hat Schalke 04 schon kräftig in den hintersten Mannschaftsteil investiert. Die Keeper-Konstellation ist zwar noch nicht komplett geregelt, gleichwohl ist klar, wie sich die Gelsenkirchener das von Ex-Profi Volkan Ünlü trainierte Torhüter-Team vorstellen.

An seiner Spitze steht natürlich Karius, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Der 32-Jährige hat seit seiner Verpflichtung im Januar 2025 beim Zweitligisten einen steilen Weg nach oben genommen, auch in der Bundesliga gilt der Aufstiegsgarant nun als gesetzt. Sein neuer Vertrag läuft bis 2028.

Müller soll fest verpflichtet werden

Auf dem Papier konnte die Ersatzrolle noch nicht besiegelt werden, die Weiterverpflichtung von Kevin Müller soll aber reine Formsache sein. Der zuletzt vom 1. FC Heidenheim ausgeliehene Schlussmann soll nun fest vom Absteiger verpflichtet werden. In Heidenheim hatte der 35-Jährige schon lange keine Perspektive mehr, das Leihgeschäft mit Schalke 04 hatte daher für alle Seiten nur Vorteile.

Für Schalke war damals wichtig, einen Torwart dazuzuholen, der Karius auf Anhieb verlässlich vertreten könnte, falls dieser mal ausfällt. Tatsächlich kam es bereits kurz nach Rückrundenbeginn dazu, Müller hinterließ dabei einen so guten Eindruck, dass er sich für eine weitere Zukunft im Pott empfahl. Hinzu kommt, dass er in der Mannschaft hoch angesehen ist, was auch mit seiner Haltung zu tun hat, nicht doch zum unzufriedenen Stinkstiefel zu mutieren, weil er nicht berücksichtigt wird.

Zwei Nachwuchskräfte mit Potenzial

Auf starke Berücksichtigung hofft das Duo, das hinter Karius und Müller folgt, allerdings ist dafür noch Zeit. Sowohl Luca Podlech als auch Johannes Siebeking haben ihre Zukunft erst vor sich – Schalke verfügt mit ihnen gleich über zwei Nachwuchskräfte mit Potenzial. Das führt gleichzeitig zu der Schwierigkeit, dass für die aktuelle Lage eine Lösung gefunden werden muss: Einer von beiden soll im Laufe des Sommers ausgeliehen werden.

Auf der anderen Seite des Feldes soll Junior Adamu künftig den gegnerischen Torhütern das Fürchten lehren. Unabhängig von der Frage, ob sich Edin Dzeko zu einem Engagement auf Schalke über den Sommer hinaus entscheidet, haben die Königsblauen schon jetzt für Zuwachs in der Spitze gesorgt. Den Wechsel des Angreifers vom SC Freiburg ins Ruhrgebiet lässt sich der Aufsteiger knapp eine Million Euro kosten.

Schalke glaubt an die Verpflichtung des Offensivspielers, der zumindest mit seinem aggressiven Anlaufverhalten gut zur Spielidee des Trainers Miron Muslic passt. Seine Torjägerqualitäten konnte der 25-Jährige zuletzt nur bedingt unter Beweis stellen.

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