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Noch kein fixes Angebot von Bayer, aber Moreira-Deal naht

Im Laufe der nächsten Woche wird eine Einigung zwischen Olympique Lyon und Bayer 04 erwartet, das Linksaußen Afonso Moreira verpflichten möchte. Ein schriftliches Angebot liegt der Franzosen aber nicht vor – noch.

Lyons Linksaußen wird über 30 Millionen kosten

Seitdem am Dienstagabend das Interesse von Bayer 04 an Lyons Linksaußen Afonso Moreira bekannt geworden war, haben sich in den vergangenen Tagen die Meldungen zu dem geplanten Deal überschlagen. Von einem Angebot über 32 Millionen Euro inklusive Boni war die Rede – aber auch davon, dass der Angreifer einem Wechsel nach Leverkusen verhalten gegenüberstehe, und Olympique, das unter Verkaufsdruck steht, den Portugiesen dränge, den Transfer zu akzeptieren.

Die Klubs streben eine schnelle Lösung an – für den Verlauf der nächsten Woche

Platzt der Deal also, weil Moreira sich nach einem Jahr in Lyon gar nicht von Olympique verabschieden möchte? Nach kicker-Information gibt es dafür keinerlei Anzeichen. So ist man sich in Leverkusen sicher, dass der portugiesische U-21-Nationalspieler unter das Bayer-Kreuz wechseln möchte. Ein Gespräch mit dem neuen Werkself-Trainer Carles Martinez hat der 21-Jährige ja auch bereits geführt, was er nicht hätte tun müssen, wenn er gar nicht wechseln will. Und bei der Unterhaltung soll sich Moreira einem Wechsel in die Bundesliga alles andere als abgeneigt gezeigt haben.

Zudem sind auch beide Klubs daran interessiert, den Transfer schnell über die Bühne zu bringen. Auch wenn Bayer 04 den Franzosen bislang noch kein schriftliches Angebot für den schnellen Rechtsfüßer unterbreitet hat, wird eine Einigung in der Causa im Laufe der kommenden Woche erwartet.

Das Ablöse-Paket wird jenseits der 30 Millionen Euro liegen

Klar ist, dass Bayer ein Ablösepaket schnüren muss, das inklusive Bonuszahlungen jenseits der 30 Millionen Euro liegen wird, während die Basisablöse unter dieser Marke liegen soll. Ursprünglich, so heißt es, habe Lyon eine Ablöse im Bereich von mindestens 40 Millionen Euro gefordert.

Allerdings stehen die Franzosen bis Ende Juni unter Druck, eine bedeutende Transfereinnahme zu erzielen. Dies wurde Olympique von der DNCG (Direction Nationale du Controle de Gestion), der Finanzaufsicht der Ligue 1, aufgetragen. Der Verkauf Moreiras, der erst im Sommer 2025 für zwei Millionen Euro aus der Zweitvertretung von Sporting Lissabon nach Frankreich gewechselt ist, soll Lyon, das 20 Prozent des Transfergewinns an die Portugiesen weitergeben muss, von den finanziellen Fesseln befreien.

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