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RB im Glück: Acht Millionen Euro für Ladenhüter Sani

Aus Slowenien geholt, nach Saudi-Arabien verkauft: Suleman Sani beschert RB Leipzig einen Millionen-Gewinn, ohne eine Minute gespielt zu haben.

Drei Millionen Plus ohne eine Pflichtspielminute

Der Deal hatte sich schon längere Zeit angedeutet, am Montag ging er final über die Bühne: Suleman Sani (20) wechselt zu Al-Qadisiya nach Saudi-Arabien. Der Klub, bei dem auch die früheren Bundesliga-Profis Koen Casteels und Julian Weigl beschäftigt sind, beschert RB mit seinem letzten Sommer-Transfer inklusive Boni eine unverhoffte Ablöse von acht Millionen Euro und damit einen Transfergewinn von drei Millionen Euro.

Dies ist umso bemerkenswerter, weil die Leipziger den nigerianischen Linksaußen erst im Januar für fünf Millionen Euro vom slowakischen Erstligisten AS Trencin gekommen war und seitdem keine einzige Pflichtspielminute für RB absolvierte. Bei der Unterschrift unter den Langzeitvertrag über viereinhalb Jahre bezeichnete ihn Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer als „hochtalentierten jungen Flügelstürmer“ und „Vorgriff auf den Sommer“.

Sani weder unter Werner noch bei Demichelis mit Perspektive

Doch schnell wurde für sie ersichtlich, dass Sani den Sprung zu einem Bundesliga-Topverein nicht wird schaffen können, was auch daran lag, dass sich der Youngster als arg verletzungsanfällig entpuppte. Deshalb schaffte er weder unter Ex-Trainer Ole Werner noch aktuell unter Martin Demichelis eine Aufnahme in den Spieltagskader.

In Leipzig ist man verständlicherweise happy, für den Ladenhüter ohne Perspektive noch eine solche Summe bekommen zu haben, die die Transferbilanz aufhübscht. Für Sani, der dem Vernehmen nach einen Drei-Jahres-Vertrag erhielt, führt der Weg weiter in die sportliche Ungewissheit.

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