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Elversberg legt Einspruch gegen Wagner-Sperre ein

Der dramatische Sieg von Aufsteiger SV Elversberg in Mönchengladbach hat ein juristisches Nachspiel. Der Aufsteiger hat nach dem umstrittenen Platzverweis gegen Trainer Vincent Wagner Protest eingelegt.

Coach hofft auf Spiel gegen FC Bayern

Die SV Elversberg bestätigte entsprechende Medienberichte, dass der Klub beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes fristgerecht Einspruch gegen die Sperre von Coach Vincent Wagner eingelegt hat. Zuvor hatte unter anderem bereits der Saarländische Rundfunk darüber berichtet.

Sollte das DFB-Sportgericht dem Einspruch stattgeben, könnte Wagner im Heimspiel des Aufsteigers gegen Rekordmeister FC Bayern München am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) auf der Bank sitzen. Im Falle einer Abweisung und daraus resultierenden Sperre darf er die Partie nur von der Tribüne aus verfolgen. Wann das Sportgericht in der Causa entscheidet, ist offen.

Umstrittener Platzverweis

Wagner war beim 4:3-Sieg der Saarländer in Mönchengladbach am vergangenen Samstag von Schiedsrichter Martin Petersen wegen unsportlichen Verhaltens kurz vor der Pause auf die Tribüne geschickt worden. Die Entscheidung war umstritten, weil Wagner den Unparteiischen weder physisch noch verbal angegriffen hatte. Wagner hatte innerhalb kurzer Zeit zwei Gelbe Karten gesehen.

Der Coach hatte dafür nach dem Spiel wenig Verständnis. „Gemeckert habe ich nicht. Das möchte ich mal festhalten. Ich bin auch nicht gerannt, habe auch nicht gewunken“, beschrieb Wagner die Szene, als er auf dem Weg zur Pause den Platzverweis hinnehmen musste.

Auslöser war der zweite Gladbacher Treffer durch Hugo Bolin zum 2:1 wenige Augenblicke vor der Pause. Dem Tor war ein schneller Einwurf von Tim Kleindienst vorausgegangen. Dabei hatte Kleindienst den Ball im Zweikampf mit Lukas Keidel selbst ins Aus gespielt. Somit hätte Elversberg Einwurf bekommen müssen. Schiedsrichter Petersen aber gab das Tor, räumte aber nachträglich Fehler bei der Entstehung des Platzverweises ein.

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