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Neuer Sechser: Onyedika unterschreibt in Frankfurt bis 2031

Eintracht Frankfurt schließt mit der Verpflichtung von Raphael Onyedika die Lücke auf der Sechs. Der 25-Jährige kommt vom Club Brügge zu den Adlerträgern und bringt bereits Champions-League-Erfahrung mit.

Belgischer Meister mit Club Brügge

Nach Noel Aseko verpflichtet Eintracht Frankfurt einen weiteren Spieler fürs zentrale Mittelfeld: Raphael Onyedika kommt aus Belgien von Club Brügge und kostet eine Sockelablöse in Höhe von etwa neun Millionen Euro. Da Onyedikas Vertrag in Brügge 2027 ausgelaufen wäre, bekommt ihn die Eintracht deutlich unterhalb seines Marktwerts. Bei den Adlerträgern unterschreibt der Nigerianer einen Vertrag über fünf Jahre bis 2031.

„Raphael Onyedika überzeugt uns nicht nur mit seiner Robustheit und seinem strategischen Spielverständnis, sondern vor allem durch seine außergewöhnliche Konstanz,“ begrüßte SGE-Sportvorstand Markus Krösche den Neuzugang in diesem Sommer: „Mit seinen 25 Jahren besitzt er weiterhin großes Entwicklungspotenzial und ist zugleich ein wichtiger Baustein für die Struktur unseres Kaders.“

Über Midtjylland nach Brügge

Bereits 2019 aus Nigeria nach Europa gewechselt, machte Onyedika seine ersten Profischritte in Dänemark beim FC Midtjylland. In 28 Ligapartien stand er schlussendlich für die Wölfe auf dem Platz, sammelte dort auch internationale Erfahrungen in fast allen Wettbewerben, bevor es ihn zur Saison 2022/23 nach Brügge zog.

Dort avancierte der 26-malige nigerianische Nationalspieler sofort zum Stammspieler und bestritt insgesamt 125 Ligapartien – 95 in der regulären Saison und 30 in der Meisterrunde. 2024 wurde er mit dem Klub zudem Meister, insgesamt 24 Spiele in der Königsklasse bestritt er für Club Brügge. Mit dem Wechsel nach Frankfurt gelingt dem Mittelfeldabräumer nun aber das erste Mal ein Wechsel in eine der Top-Fünf-Ligen Europas.

Krösche muss nun auch verkaufen

Es ist eine Verpflichtung mit viel Vorlauf, war Frankfurt doch bereits in den vergangenen zwei Transferphasen an dem robusten Mittelfeldspieler interessiert. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus, mit seiner starken Physis dürfte sich Onyedika auf der Sechs auf Anhieb als spürbare Verstärkung erweisen.

Für Krösche geht es nun darum, den Kader im Mittelfeld zu verkleinern. Sechser Ellyes Skhiri hat keine Zukunft am Main, sitzt aber auf einem gut dotierten Vertrag. Auch für Fares Chaibi wird die Luft dünn. Mit Aseko, Oscar Höjlund und Hugo Larsson verfügt Frankfurt über genügend Achter. Larsson gilt zwar als potenzieller Wechselkandidat, sagte nun aber in der Frankfurter Rundschau: „Ich bin hier wirklich sehr glücklich. Auch meine Freundin fühlt sich wohl, sie liebt Frankfurt. Ich habe keine Pläne, wegzugehen.“

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