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Dzeko vor der Unterschrift, aber Sorgen um zwei andere Kader-Größen

Die Einigung mit Edin Dzeko ist erfolgt, mit der Unterzeichnung des neuen Vertrags ist zu Wochenbeginn zu rechnen. Derweil muss sich Schalke 04 Sorgen um den Gesundheitszustand von gleich zwei Kader-Größen machen.

Schalke muss Spezialuntersuchung abwarten

Zunächst musste Edin Dzeko für sich (und seine in Florenz lebende Familie) die Frage beantworten, ob er nach dem Erstliga-Aufstieg mit Schalke 04 und der anschließenden WM-Teilnahme mit Bosnien-Herzegowina seine rund 20 Jahre währende Karriere als Fußballprofi überhaupt fortführen will. Nach reiflicher Überlegung war klar: Er hängt noch ein paar Monate dran. Als Arbeitgeber kam dabei für ihn eigentlich nur Schalke 04 in Betracht.

Beide Seiten tauschten sich über sportliche und finanzielle Vorstellungen aus, die Gespräche zogen sich etwas länger als angedacht, doch mittlerweile wurde eine Einigung erzielt. Dzeko bleibt auf Schalke, nach den notwendigen Checks und der Unterzeichnung des neuen Arbeitspapiers ist zu Wochenbeginn mit der offiziellen Verkündung zu rechnen.

Die Königsblauen profitieren in mehrfacher Hinsicht von der Fortführung der Zusammenarbeit. Auch wenn es nicht unrealistisch erscheint, dass Dzeko, der über eine Dauer von zwei Jahrzehnten kaum verletzungsbedingte Zwangspausen einlegen musste, mit fortschreitendem Alter verletzungsanfälliger wird, kann Schalke mit einem Torjäger planen, der auch mit 40 Jahren seine herausragenden Fähigkeiten einzubringen weiß – auch als Joker könnte der Angreifer den Unterschied ausmachen.

Wieder viele Dzeko-Schriftzüge

Zudem konnte der FC Schalke 04 einen Publikumsliebling halten, was auch mit Blick auf Trikotverkäufe nicht unwichtig ist. Etliche tausend Shirts mit der Rückennummer 10 und Dzekos Namen darunter konnte der Klub in den vergangenen Monaten verkaufen, hinsichtlich der neuen Trikot-Kollektion für 2026/27 ist erneut mit reißendem Absatz zu rechnen.

Mit diesem Geld spielt Schalke 04 zumindest einen Teil der Summe wieder ein, die Dzeko in der Saison 2026/27 verdient. Nach längeren Verhandlungen konnten sich beide Seiten dahingehend einigen, dass Dzekos Grundgehalt zwar unter der Millionengrenze und damit unter dem Schalker Spitzenverdiener-Satz liegt, durch einsatzabhängige Boni kann der Betrag jedoch auf einen siebenstelligen Wert anwachsen.

Möglich derweil ist, dass das schmale Transfer-Budget der Schalker außerplanmäßig zusätzlich belastet werden muss. Auf der rechten Außenbahn waren die Gelsenkirchener ohnehin nicht allzu üppig besetzt gewesen, die schwere Sprunggelenkverletzung von Adrian Gantenbein aus dem Trainingslager-Test gegen Okayama dürfte nun aber eine weitere Spielerverpflichtung notwendig machen.

Spielt Schalke mit einer Viererabwehrkette, könnte Trainer Miron Muslic auf die beiden bewährten Kräfte Timo Becker und Mertcan Ayhan als Rechtsverteidiger zurückgreifen. In einem System, das Schienenspieler erfordert, entsteht rechts aber schnell eine Lücke. Becker könnte die Rolle zwar bekleiden, doch ideal ist die Position nicht für den 29-Jährigen, der selbst am liebsten in der hintersten Reihe eingesetzt wird.

Diagnosen zum Wochenstart

Dass Finn Porath weiterhin einen schweren Stand auf Schalke hat, beweist allein schon die Tatsache, dass er im Test gegen Kassel (5:0) trotz Personalnot erst in den Schlussminuten zum Zuge kam. Die Not war entstanden, weil Dejan Ljubicic verletzt vom Feld musste – genau wie zuvor Robin Gosens.

Schalke befürchtet, dass beide Kader-Größen ernsthafter verletzt sein könnten. Aufschluss soll eine Spezialuntersuchung bringen, mit entsprechenden Diagnosen ist Anfang der Woche zu rechnen.

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