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Zetterer-Nachfolger gefunden: Werder vor Verpflichtung von Hein

Nach kicker-Informationen ist die Entscheidung gefallen: Werder steht vor der zeitnahen Verpflichtung von Karl Hein als Zetterer-Nachfolger und neue Nummer zwei.

Weshalb der Ex-Keeper für Frankfurt aufläuft

Am Ende waren zwei Kandidaten bei der Torwartsuche des SV Werder Bremen verblieben: Der vereinslose Alexander Schwolow, der bis Juli zwei Jahre bei Ligakonkurrent Union Berlin unter Vertrag gestanden hatte, und Karl Hein vom FC Arsenal – dessen Verpflichtung nach kicker-Informationen nun zeitnah bevorsteht.

Werder hat sich demnach für den 23-jährigen Esten entschieden, der bereits 39 Länderspiele absolviert hat – und gegen den 33-Jährigen Schwolow, der die Erfahrung von über 200 Bundesligaspiele für Freiburg, Hertha BSC, Schalke 04 und Berlin mitgebracht hätte und sich den Wechsel nach Bremen gut hätte vorstellen können.

Hein war in der vergangenen Saison an den Absteiger aus der spanischen La Liga, Real Valladolid, verliehen und kam als Stammkeeper zu 31 Einsätzen. Für den FC Arsenal, wo er seit 2018 unter Vertrag steht und seither von der U 18 bis zur U 21 eingesetzt wurde, absolvierte er lediglich ein Spiel für die Profis im EFL Cup gegen Brighton im November 2022.

Hein wird neue Nummer zwei bei Werder

Zudem war der Keeper Anfang 2022 zum FC Reading in die Championship verliehen worden. Auch Ex-Werder-Profi Per Mertesacker, der als Leiter der Nachwuchsabteilung beim Londoner Klub fungiert, war nun bei der Umsetzung des bevorstehenden Transfers beteiligt.

Hein wird also die neue Nummer zwei in Bremen, wo er den Konkurrenzkampf mit Mio Backhaus aufrechterhalten soll – der 21-Jährige rückt zur Nummer eins auf. Vorgänger Zetterer wählte bei seinem Abschied indes supportende Worte für Backhaus in Richtung Bremer Fans: „Tut mir einen Gefallen: Unterstützt den Jungen, der ab jetzt zwischen den Pfosten steht, genauso, wie ihr mich unterstützt habt.“

Weshalb Zetterer gegen Werder im Eintracht-Tor steht

Dass der 30-Jährige beim Bremer Bundesligaauftakt am Samstag in Frankfurt definitiv im Eintracht-Tor stehen wird, war jedenfalls Voraussetzung für das Zustandekommen des Transfers. Eine Vereinbarung, gegen seinen Ex-Klub nicht aufzulaufen, wie es in der Branche nicht ganz unüblich ist, war letztlich keine Überlegung – da die SGE akuten Bedarf auf dieser Position hatte, nachdem Kevin Trapp den Verein nach Paris verlassen hat und Kaua Santos noch fehlt.

Während Werder zumindest auf der Torwartposition für personellen Nachschub gesorgt hat, bleibt diese für den Angriff bis zum Spiel in Frankfurt vorerst weiterhin aus. Auch beim umworbenen Rechtsverteidiger Isaac Schmidt befindet sich der Klub nach wie vor in der Warteschleife und prüft derweil längst andere Optionen.

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