Stuttgart hat ein Auge auf Wolfsburgs Dzenan Pejcinovic. Doch der VfL ruft eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro für den jungen Stürmer auf. Der VfB winkt sofort ab.
Zagadou bleibt jetzt doch
Mit Deniz Undav und Ermedin Demirovic besitzt der VfB bereits ein torgefährliches Stürmerduo. Doch der Deutsch-Kurde, der in 117 Pflichtspielen für die Schwaben 57 Tore erzielt hat, wird Mitte Juli 30. Sein bosnischer Mitstreiter, der in 87 Pflichtspielen auf 32 Treffer kommt, ist 28. Und die Zukunft wartet nicht. Der Markt wird von den Schwaben dahingehend per Dauerauftrag sondiert, um keine Möglichkeit auf potenzielle Verstärkungen zu verpassen.
Zwar verpflichtete der Traditionsklub von 1893 mit Tim van der Leij (20) vom RKC Waalwijk gerade erst ein Stürmertalent mit Perspektive. Doch der Niederländer ist keine Soforthilfe und soll über die Drittliga-Reserve des Klubs an die Bundesliga und an internationale Wettbewerbe herangeführt werden.
Pejcinovic gehört zum Tafelsilber des VfL
Diesen Schritt weiter wäre Wolfsburgs Dzenan Pejcinovic. Der in München geborene Angreifer, der von der U 16 bis zur U 21 alle Nachwuchsmannschaften des DFB durchlaufen hat, passt perfekt ins Beuteschema der Stuttgarter, die nur einer von vielen Bundesligisten sind. Nach dem Abstieg der Niedersachsen wird der 21-Jährige auf dem Markt gehandelt. Für stattliche Summen.
Pejcinovic gehört beim VfL, der seinen Kader nach dem Abstieg dringend verkleinern und dadurch verbilligen will, zum Tafelsilber und soll nach Möglichkeit keinesfalls abgegeben werden. Um Abwerber, die es national wie international reichlich gab und gibt, gleich mal abzuschrecken, rufen die Wolfsburger als Verhandlungsbasis rund 30 Millionen Euro auf. Eine Summe, bei der der VfB, der eine lose Anfrage gestartet hatte, sofort abgewunken hat.
Zagadou bleibt jetzt doch
Das hatte anfangs auch Dan-Axel Zagadou als es um eine Verlängerung seines Ende Juni ausgelaufenen Kontrakts in Stuttgart ging. Der seit Jahren von großem Verletzungspech und stetigen körperlichen Rückschlägen geplagte Innenverteidiger hatte zu Verhandlungsbeginn noch gezögert und auf Alternativen gehofft, die sich offensichtlich nicht aufgetan haben.
Mittlerweile ist man sich weitgehend einig geworden. Der Franzose, der einst von Borussia Dortmund kam, weitet sein Engagement beim VfB um ein Jahr aus und unterschreibt zu stark leistungsbezogenen Konditionen.

