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„Wird sich schnell bei uns einleben“: Imeri wechselt zu Union

Die Eisernen verstärken sich in der Offensive mit Kastriot Imeri. Nach Michel Aebischer kommt ein weiterer Schweizer in die Hauptstadt.

Lustrinelli bekommt seinen Wunschspieler

Zu Beginn der Vorbereitung wurde die Personalie bereits als möglicher Neuzugang diskutiert, der kicker hatte damals exklusiv berichtet. Nun ist die Verpflichtung von Kastriot Imeri von den Young Boys Bern fix, nachdem in den vergangenen Tagen noch letzte Details geklärt wurden. Eine Vertragslaufzeit gab Union nicht bekannt, nach kicker-Informationen erhält er bei den Hauptstädtern einen Vertrag bis Juni 2029 und kostet rund 2,5 Millionen Euro Ablöse. Damit hat Trainer Mauro Lustrinelli endlich seinen Wunschspieler bekommen.

Der Schweizer hatte mit dem Offensivakteur bereits beim FC Thun erfolgreich zusammengearbeitet – der 26-Jährige steuerte sechs Tore und acht Vorlagen zum überraschenden Meistertitel in der Vorsaison bei. Außerdem debütierte Imeri unter der Regie Lustrinellis für die Schweizer U-21-Nationalmannschaft. Der Kontakt ist seitdem nie abgebrochen. Nun kommt es zur Wiedervereinigung.

Imeri ist vielseitig einsetzbar

„Der Wechsel zu Union ist eine große Herausforderung für mich. Die Bundesliga ist eine sehr starke Liga. Ich freue mich, mit Union erfolgreich zu sein“, wird Imeri in der Pressemitteilung der Köpenicker zitiert. „Ein wichtiger Grund für meinen Wechsel ist die Zusammenarbeit mit Mauro. Wir haben in der Schweiz gut zusammengearbeitet. Jetzt freue ich mich darauf, die Mannschaft und den Verein kennenzulernen.“

Unions Geschäftsführer Sport Horst Heldt ergänzt: „Kastriot ist ein starker Spieler. Er kann in der Offensive viele Aufgaben übernehmen. Er hat eine gute Ausbildung und viel Erfahrung aus dem Schweizer Fußball. Er hat sein Talent oft gezeigt. Wir glauben, dass er unser Spiel kreativer macht. Da er schon gut mit Mauro zusammengearbeitet hat, wird er sich schnell bei uns einleben. So kann er seine Fähigkeiten schnell zeigen.“

Imeri fehlt zunächst angeschlagen

Am wohlsten fühlt sich Imeri auf dem linken Flügel, weil er von dort aus in die Mitte ziehen kann, um mit seinem starken rechten Fuß abzuschließen. Dabei stellen die Distanzschüsse eine große Stärke des Offensivspielers dar. Zudem gilt Imeri, der ebenso im Zentrum auflaufen kann, als technisch versierter Akteur, der im letzten Drittel für den einen oder anderen Überraschungsmoment sorgen kann. Rein vom Spielertypen her ist Imeri auf den ersten Blick jemand, der Union definitiv weiterhelfen kann, mehr Torchancen zu kreieren.

Auf Anhieb wird er aber Union Berlin nicht weiterhelfen können. Imeri, dessen Vertrag in Bern im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, fällt aufgrund von Oberschenkelproblemen noch aus. Vermutlich wird er erst in zwei Wochen erstmals mitwirken können.

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