Newcastle United war sich mit dem SC Freiburg bereits über den Transfer von Johan Manzambi klar, geht nun aber voraussichtlich leer aus. Der WM-Shootingstar präferiert einen Wechsel zu Aston Villa, das sich ebenfalls mit den Breisgauern geeinigt hat.
Freiburg mit beiden Klubs einig
Nahezu chancenlos musste sich der SC Freiburg am 20. Mai den Villans aus Birmingham im Europa-League-Endspiel geschlagen geben (0:3). Auch Johan Manzambi (kicker-Note 3,5) konnte die Finalniederlage nicht verhindern, hatte zumindest aber etwa mit einem starken Dribbling gegen Villa-Verteidiger Viktor Lindelöf auf sich aufmerksam gemacht.
Rund zwei Monate später scheint sich die Eigenwerbung auszuzahlen, ist es doch ausgerechnet Aston Villa, das Newcastle United auf der Zielgeraden des Manzambi-Transfers dazwischenfunkt. Die Magpies hatten sich mit Freiburg im Laufe der Woche auf eine satte Ablösesumme von 60 Millionen Euro geeinigt, nach kicker-Infos zu diesem Zeitpunkt aber noch keine vollständige Übereinkunft mit der Spielerseite erzielt gehabt. Das erweist sich nun als voraussichtlich folgenschweres Problem.
Die Entscheidung liegt bei Manzambi
Einen entsprechenden Bericht von The Athletic, wonach sich der SCF mit den Villans auf ein Paket verständigt hat, das mit Basisablöse plus möglichen Boni knapp 70 Millionen Euro beträgt, kann der kicker bestätigen. Auch Sky berichtete darüber. Der Europa-League-Sieger und Tabellenvierte der abgelaufenen Premier-League-Saison dürfte sein Bemühen um Manzambi spätestens aufgrund der schweren WM-Kreuzbandverletzung von Mittelfeldspieler Amadou Onana intensiviert haben.
Während der Bundesligist dem Schweizer Nationalspieler die finale Entscheidung überlässt, dürfte diesen insbesondere die Aussicht reizen, mit den Villans erstmals in seiner Karriere Champions-League-Luft zu schnuppern und unter Erfolgscoach Unai Emery weiter reifen zu können. Newcastle hingegen hatte die vergangene Spielzeit auf einem enttäuschenden 12. Platz beendet – und obendrein zuletzt namhafte Abgänge hinnehmen müssen.
Nachdem der SCF den Vertrag mit Manzambi erst im Juni 2025 langfristig verlängert hatte, können die Breisgauer ein Jahr später ihre Rekordablöse fest einkalkulieren. Diese wird aller Voraussicht nach allerdings nicht aus Newcastle, sondern aus Birmingham kommen. Und zu kleinen Teilen in einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler fließen. Yannik Engelhardt (zuletzt von Como nach Gladbach verliehen) ist hier weiter ein heißer Kandidat.

