Die TSG Hoffenheim bleibt ihrer Linie treu und hat bereits die neunte vorzeitige Vertragsverlängerung unter Dach und Fach gebracht. Mit Wouter Burger sieht auch ein Senkrechtstarter der Vorsaison seine Zukunft im Kraichgau.
„Beeindruckendes Signal“
Das Gerüst einer starken Saison 2025/26 hält die TSG Hoffenheim zusammen. Am Dienstagvormittag wurde auch die langfristige Vertragsverlängerung mit Wouter Burger offiziell. Dieser war erst im vergangenen Sommer von Stoke City für rund fünf Millionen Euro in den Kraichgau gewechselt, überzeugte aber auf Anhieb. Zwölf direkte Torbeteiligungen (vier Treffer, acht Assists) und 30 Bundesliga-Einsätze – alle von Anfang an – sind bemerkenswerte erste Zahlen.
„Die Verlängerung ist ein beeindruckendes Signal der Kontinuität und ein Signal unserer gewachsenen Attraktivität für ambitionierte Spieler“, findet Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG: „Wouter hat uns vom ersten Tag an überzeugt und war ein zentraler Faktor für unsere erfolgreiche Saison. Er ist defensiv wie offensiv mit seiner Physis und seinem Spielverständnis ein absoluter Leader. Wouter ist gewachsen, auf und neben dem Platz. Seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und wir sind glücklich, dass er sich trotz anderer Möglichkeiten ausdrücklich zu unserem TSG-Weg bekannt hat.“
Die Zeit für den berühmten nächsten Schritt sah der 25-Jährige noch nicht gekommen – und setzte stattdessen seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag. „Für mich passt alles bei der TSG. Ich habe meinen Platz in der Mannschaft schnell gefunden, wir waren als Team zusammen sehr erfolgreich“, weiß Burger: „In dieser Saison haben wir mit der Europa League einen spannenden Wettbewerb und eine weitere Chance.“
„Ich spüre die Ambitionen dieses Teams“
Für Burger wird es eine Premiere. Er absolvierte zwar bereits fünf Partien in der Europa-League-Qualifikation, aber noch keines im Wettbewerb selbst. Zumindest die Erfahrung von 20 Conference-League-Einsätzen (zwei Tore) bringt er mit. „Ich spüre die Ambitionen dieses Teams und will meinen Beitrag leisten, dass wir unsere Ziele erreichen“, gibt Burger die Marschroute vor: „Auch abseits des Rasens will ich vorangehen und mehr Verantwortung übernehmen.“
Für die TSG startet die Pflichtspielsaison am 22. August, wenn es in der 1. Pokalrunde zu Erzgebirge Aue geht. Sieben Tage später wartet zum Bundesliga-Auftakt das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln.

