Bayer 04 möchte seinen rechten Flügel mit einem alten Bekannten verstärken. So bemüht sich der Werksklub konkret um eine Rückkehr von Moussa Diaby. Um den Rechtsaußen von Al-Ittihad buhlen aber auch noch andere Klubs wie Inter Mailand und Benfica Lissabon.
Franzose soll rechten Flügel verstärken
Holt Bayer 04 Moussa Diaby zurück nach Leverkusen? Nach kicker-Informationen arbeitet der Werksklub ganz konkret daran, den 2023 für eine Ablöse in Höhe von 55 Millionen Euro an Aston Villa verkauften französischen Nationalspieler wieder in die Bundesliga und unter das Bayer-Kreuz zu lotsen. Der heute 27-Jährige, der im Sommer 2024 für 60 Millionen Euro Ablöse aus der Premier League nach Saudi-Arabien gewechselt war, steht bei Al-Ittihad noch bis 2029 unter Vertrag.
Bayer hat bereits ein Angebot für Diaby abgegeben
Bayer hat bereits konkrete Gespräche in der Causa Diaby geführt, dessen Marktwert aktuell etwa bei 30 Millionen Euro anzusetzen ist. Der Bundesligist ist aber nicht der einzige Klub, der an den Diensten des schnellen Linksfüßers interessiert ist. So befinden sich auch Benfica Lissabon und Inter Mailand im Rennen um die Dienste des Angreifers, der 2019 für 15 Millionen Euro Ablöse von Paris Saint-Germain nach Leverkusen gewechselt war.
Diaby, der in seinen vier Jahren in Leverkusen in 172 Pflichtspielen insgesamt 49 Treffer erzielte, würde das Pendant zum schnellen Linksaußen Afonso Moreira (21) darstellen, den der Werksklub in diesem Sommer für eine Ablöse in Höhe von 29,5 Millionen Euro plus Boni von Olympique Lyon verpflichtet hat. Wie Rechtsfüßer Moreira würde Linksfüßer Diaby als inverser Flügelstürmer eingesetzt, sodass er mit dem Ball nach innen ziehen und mit seinem starken Fuß abschließen kann.
Diaby passt ideal ins 4-3-3-System von Trainer Martinez
Diaby passt vom Profil ideal in das vom neuen Trainer Carles Martinez bevorzugte 4-3-3-System, in dem Bayer lange über das Zentrum kombiniert, um dann mit einer Spielverlagerung die Flügelstürmer auf den Außenpositionen in Eins-gegen-eins-Situationen zu bringen. Für diesen Ansatz fehlten im alten Kader die entsprechenden Außenstürmer mit hoher Schnelligkeit und Stärken im Tempo-Dribbling.
Auch in Sachen Erfahrung und unter dem Aspekt, als Soforthilfe zu dienen, passt Diaby ins Anforderungsprofil. Leverkusens Geschäftsführer Simon Rolfes hatte zu Beginn des Trainingslagers im thüringischen Blankenhain erklärt: „Die Spieler, die wir jetzt holen wollen, sollen der Mannschaft direkt helfen. Wir sehen sie als wichtige Bausteine der Mannschaft an.“ Ein Moussa Diaby in der Form aus seiner ersten Leverkusener Zeit würde so einer sein.

