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Schwäbe: „Dürfen uns diese wellenförmige Performance nicht erlauben“

Der 1. FC Köln verspielte beim 0:2 beim bis dahin punkt- und torlosen Hamburger SV ein besseres Ergebnis in der ersten Hälfte durch eine mangelhafte Chancenverwertung. Hinzu kamen Tore zur Unzeit aus Sicht der Rheinländer.

Köln hadert mit Spielverlauf

„Wir können nur unzufrieden sein“, konstatierte Tom Krauß nach der Partie bei Sky. „Wieder haben wir einen Standard nicht gut verteidigt, bis dahin hatten wir gar nichts zugelassen, glaube ich. Solche Nackenschläge sind sehr hart“, fuhr der Kölner Mittelfeldspieler fort.

Stein des Anstoßes: Nachdem die Domstädter in der ersten Hälfte dominiert und mehrere gute Chancen ausgelassen hatten, bescherte ein spätes Tor vor der Pause den Hamburgern durch Nicolas Capaldo nach einem Eckball die schmeichelhafte Führung. Bis dahin hatten die zuvor noch punkt- und torlosen Hanseaten keine guten Chancen gehabt.

„Dann kassieren wir noch das Zweite, dann wird es schwierig“, haderte Krauß, der damit auf das 0:2 aus Kölner Sicht anspielte. Ein spätes Tor vor der Pause (44.), ein schnelles Tor nach der Halbzeit (50.) – innerhalb kurzer Zeit sorgte der effiziente HSV dafür, dass die Kölner trotz großem Aufwand und Elan einem Rückstand hinterherlaufen mussten. „Am Ende haben wir auch verdient verloren, weil Hamburg in den entscheidenden Momenten da war“, resümierte Krauß.

Schwäbe hadert: „Es ist beschissen gelaufen“

„Wir haben Tore zum äußerst ungünstigen Zeitpunkt bekommen“, sagte auch Marvin Schwäbe. „Wir hatten Chancen über Chancen, dann bekommen wir kurz vor der Pause das Gegentor. Es ist beschissen gelaufen“, so der 31 Jahre alte Torhüter. Vor allem die Inkonstanz störte Schwäbe: „Wir dürfen uns diese wellenförmige Performance so nicht erlauben. Das wird sofort bestraft, deswegen müssen wir das aufarbeiten.“

Zumal nach der langen Länderspielpause ein brisantes Derby auf die Geißbockelf wartet: Am Sonntag, den 11. Oktober (15.30 Uhr) geht es gegen den rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach, der nach der vierten Niederlage in Serie durch das 3:4 gegen Mainz als Tabellenletzter noch ohne Punkt ist – wie der HSV vor der Partie gegen Köln.

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