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Rückschlag in der Reha: HSV-Talent Rössing-Lelesiit wird operiert

Der Hamburger SV muss noch länger als gedacht auf Alexander Rössing-Lelesiit (19) verzichten. Das norwegische Talent hat in der Reha einen Rückschlag erlitten – und muss nun sogar operiert werden.

19-Jähriger fällt länger aus

Den da schon fast sicheren Hamburger Klassenerhalt in Frankfurt (2:1) am vergangenen Samstag bejubelte Alexander Rössing-Lelesiit auf Krücken. Was einen simplen Grund hat: Der 19-jährige Flügelspieler der Rothosen hat auf dem Weg zu seinem Comeback nach einer Syndesmose-Verletzung einen Rückschlag erlitten – und muss nun sogar operiert werden.

Der Norweger hatte sich in der vergangenen Woche in einer Hamburger Trainingseinheit wieder am Sprunggelenk verletzt, die eingehende Untersuchungen im Athleticum am Volkspark nötig machten. Diese ergaben die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs, der einen heftigen Nackenschlag für Rössing-Lelesiit darstellt. Nun wartet erneut ein längerer Reha-Prozess auf ihn.

Der unermüdliche Mittelfeld-Antreiber war im Februar 2025 aus seiner norwegischen Heimat zu den Hanseaten gewechselt. Seit dem Abschied aus Lilleström stehen für Rössing-Lelesiit elf Bundesliga-Einsätze, zwei in der 2. Bundesliga, drei im DFB-Pokal sowie zwei in der Regionalliga Nord, wo die Zweitvertretung des Hamburger SV spielt, zu Buche.

Alle elf Bundesliga-Partien machte Rössing-Lelesiit logischerweise seit dem Aufstieg – und feierte dabei einen bemerkenswerten Saisonstart. An den ersten drei Spieltagen in Gladbach (0:0 – kicker-Note 4,5), gegen St. Pauli (0:2 – kicker-Note 5,0) und beim FC Bayern (0:5 – kicker-Note 5,5) stand er jeweils in der Startelf, konnte dabei aber nicht überzeugen.

Vorlage und Platzverweis gegen den VfB

Nur noch zwei weitere Mal stand er in der ersten Elf von Cheftrainer Merlin Polzin, der Rössing-Lelesiit sechsmal von der Bank brachte. Sein bis dato letztes Bundesliga-Spiel absolvierte Rössing-Lelesiit ausgerechnet im Stadtderby gegen St. Pauli. Bei der Nullnummer Ende Januar war der Teenager von Gegenspieler Adam Dzwigala derart heftig abgeräumt worden, dass er bereits in der 14. Minute ausgewechselt werden musste – und seitdem zum Zuschauen gezwungen ist.

Seine einzige Torbeteiligung steuerte Rössing-Lelesiit am 30. November 2025 bei: Beim hochemotionalen 2:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart bereitete er den Führungstreffer durch Robert Glatzel vor, flog allerdings in der 81. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.

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