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Keine Werder-Überraschung bei Hein und Füllkrugs „überraschend guter Zustand“

Karl Hein übernimmt wie angekündigt seine Rolle als Stammkeeper – und trifft nun auf seinen Vorgänger, der es wiederum mit Niclas Füllkrug in der Werder-Startelf zu tun bekommen dürfte.

Nummer 1 trifft auf Backhaus

Ähnlich wie vor rund einer Woche, als Daniel Thioune vor dem DFB-Pokal-Auftakt die Rolle von Kapitän Marco Friedl amtlich und öffentlich verkündete, erklärte der Trainer des SV Werder Bremen nun auch bei Karl Hein vor dem Bundesligastart in aller Förmlichkeit: „Er wird am Sonntag im Tor stehen und auch als Nummer 1 in die Saison gehen – das kann ich bestätigen.“

Auch bei der Entscheidung zwischen den Pfosten hatten eigentlich keine großen Zweifel mehr bestanden, nachdem Hein zunächst mit einem gewissen Vorsprung in das Duell mit Neuzugang Alexander Schlager gegangen war – den er über die Sommervorbereitung verteidigen konnte, das hatte sich bereits angedeutet.

Backhaus? „Seine Reise ist noch nicht zu Ende“

Doch nachdem der estnische Nationalkeeper zuletzt aufgrund von muskulären Problemen sowohl im letzten Testspiel gegen Auxerre als auch im Pokal beim Lüneburger SK passen musste und vom österreichischen Nationalkeeper vertreten wurde, gab es zumindest Fragezeichen, ob Hein für die Partie in Freiburg schon fit werden würde. Thioune jedenfalls gab, „sofern nicht wieder was passieren sollte“, Entwarnung: „Karl hat keine Probleme mehr.“

Und somit wird der 24-Jährige im Breisgau auch auf jenen Profi treffen, der ihm den Weg zum Werder-Stammkeeper frei machte: Mio Backhaus wechselte für eine Sockelablöse in Höhe von zwölf Millionen Euro nach Freiburg, nachdem er in Bremen „die grün-weißen Farben gelebt hat und sich zu einem überragenden Torwart entwickelt“ habe, wie Thioune nun noch mal erinnerte: „Und seine Reise ist noch nicht zu Ende.“

Der Werder-Coach geht jedenfalls davon aus, dass nach dem Spiel zwischen Torwarttrainer Kiki Vander, Hein und Backhaus „auch das eine oder andere nette Wort“ fallen wird: „Im Spiel wird das sicherlich nicht der Fall sein“, so Thioune weiter: „Und es würde mir auch gefallen, wenn er das eine oder andere Mal hinter sich greifen müsste.“

Füllkrug startet wohl erneut

Einer, der dafür wieder in der Bremer Startelf zuständig sein dürfte, ist Niclas Füllkrug – auch weil er sich aus Thiounes Sicht in einem „überraschend guten Zustand befinden, nachdem er sehr wenig gespielt hat“. Bei seinem Debüt im DFB-Pokal hatte der 33-Jährige bereits einen „hohen Impact als Typ“ – nun soll auch der Einfluss „als Spieler“ folgen.

Einerseits handele es sich dabei um einen „Prozess“, sagte Thioune, doch andererseits sei die „unglaubliche Energie, die er mitgebracht hat“, auch ansteckend und hilfreich: „Es wäre jetzt keine Überraschung, wenn er auch am Sonntag zu den Startern gehören würde.“

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