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Kaderpuzzle in Köln: Regula und Dallinga sind Kandidaten

Dass sich im Kader des 1. FC Köln bis zum Saisonstart noch etwas tun muss, ist bekannt. In Vorbereitungswoche fünf von sechs kommt nun weitere Bewegung rein.

Spielmacher und Stürmer

Während die Frage nach einem möglichen Transfer von Said El Mala zu Borussia Dortmund in aller Munde ist, muss sich der 1. FC Köln auch damit beschäftigen, wie er die bereits bestehenden Lücken im Kader schließt.

Eine dieser offenen Planstellen ist die des Zehners in René Wagners 4-2-3-1-System. Dort kam in der Vorbereitung neben Luca Waldschmidt auch Marius Bülter zum Einsatz, der eigentlich im Sturmzentrum oder links außen zuhause ist. Auf der Suche nach einem klaren Spielmacher könnte der FC in Polen fündig werden.

Regula könnte die Zehner-Lücke schließen

Die Kölner haben Marcel Regula als Kandidaten für diese Rolle auserkoren, entsprechende Berichte decken sich mit kicker-Informationen. Der 19-Jährige steht bei Zaglebie Lubin unter Vertrag, wo er bereits 42 Einsätze in der 1. Liga Polens absolvierte, siebenmal traf und acht Tore vorbereitete. In der vergangenen Spielzeit etablierte er sich beim Tabellensechsten als Stammspieler und zog mit seinen Leistungen nicht nur die Aufmerksamkeit der Kölner auf sich.

Für Regula müsste eine Ablöse von etwa neun Millionen Euro nach Lubin fließen. Der FC hat im Werben um den polnischen U-21-Nationalspieler allerdings Konkurrenz, auch aus Deutschland. Ein nomineller Ersatz für El Mala wäre er nicht – wenngleich es den Kölnern natürlich dabei helfen würde die Summe zu stemmen, wenn sie vorab einen Verkauf tätigen.

Dallinga ist als Ache-Konkurrent auf dem Zettel

Konkurrenz gibt es für den FC auch eine Reihe weiter vorn. Auf der Suche nach einem zweiten Spielertyp wie Ragnar Ache hat sich der FC laut Sky Italia aber als Favorit auf den Zuschlag für Thijs Dallinga herauskristallisiert. Der Mittelstürmer vom FC Bologna wäre ein Transfer der Sorte Jakub Kaminski und könnte als Leihe mit Kaufoption in die Domstadt kommen.

Genau wie der Pole bei seiner Ankunft in Köln steckt auch der Niederländer in einer schwierigen Phase seiner Karriere. In der vergangenen Saison gelangen ihm lediglich fünf Treffer in 37 Pflichtspielen, nur 13-mal durfte der 26-Jährige von Anfang an ran.

Starke Leistungen für Excelsior und Toulouse

Dass Dallinga deutlich mehr kann, bewies er allerdings zuvor zwei Jahre lang in Toulouse. Die Franzosen verpflichteten ihn nach einer herausragenden Zweitliga-Saison in seiner Heimat mit Excelsior Rotterdam (37 Spiele, 32 Tore). Ein Volltreffer, schließlich führte sie auf Anhieb mit sechs Toren in sechs Pokalspielen, darunter einem Doppelpack im Finale, zum Pokalsieg und der damit verbundenen Europa-League-Qualifikation.

Insgesamt erzielte Dallinga 37 Tore in 86 Spielen für Toulouse, bevor er für kolportierte 16 Millionen Euro nach Italien weiterzog. Sollte das Geschäft gelingen, wonach es aktuell aussieht, wird man in Köln darauf hoffen, dass man auch Dallinga in der Leihsaison wieder in die Spur bekommt, um anschließend Gründe zu haben, ihn zu verpflichten – und womöglich sogar weiterzuverkaufen. Eben so, wie es bereits mit Kaminski funktionierte.

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