Zum Inhalt springen Zur Seitenleiste springen Zur Fußzeile springen

Hoffenheim ausgestochen: VfB verpflichtet DFB-Schreck Sauer

Der VfB Stuttgart hat Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam verpflichtet. Das vielseitig einsetzbare Offensivtalent ärgerte einst die DFB-Elf – und war auch von der TSG Hoffenheim umworben.

Slowakisches Top-Talent

Der VfB Stuttgart erweitert seine Optionen in der Offensive – und wappnet sich damit auch für mögliche Abgänge. Am Mittwoch vermeldeten die Schwaben die Verpflichtung von Leo Sauer, der auf beiden Flügeln sowie als Zehner einsetzbar ist. Der 20-jährige slowakische Nationalspieler kommt von Feyenoord Rotterdam und erhält einen Vertrag bis 2031, im Raum stand zuletzt eine Ablöse von rund 13 Millionen Euro.

„Leo hat seine Qualitäten in der niederländischen Eredivisie, in der Europa League sowie im Trikot der slowakischen Nationalmannschaft mehrfach unter Beweis gestellt und ist nicht nur aufgrund seines Alters für uns ein Mann mit Perspektive. Seine Verpflichtung geschieht in der festen Überzeugung, dass wir unseren offensiven Ansatz in unserer Spielkultur für die nächsten Jahre weiter stärken und ausbauen können“, wird VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Sauer gilt als technisch versiert, schnell und dribbelstark, außerdem verfügt er über ein gutes Auge, wodurch er als Ballverteiler mit sicherem Passspiel auffällt. Allerdings fehlt es ihm noch an der für die Bundesliga nötigen Robustheit sowie Konstanz, was aber auch mit seinem noch jungen Alter erklärbar ist.

Sauer kam 2022 in die Niederlande zu Feyenoord Rotterdam und wurde nach seiner ersten Saison an NAC Breda ausgeliehen, wo er reichlich Spielpraxis (31 Spiele, 7 Tore) sammelte und mit breiter Brust nach Rotterdam zurückkehrte. In der vergangenen Saison bestritt er 28 Pflichtspiele für den Traditionsklub und erzielte dabei vier Tore. Für die Nationalmannschaft debütierte er schon 2024 – und wurde im September 2025 beim 2:0-Coup zum WM-Quali-Auftakt gegen Deutschland zum Albtraum von DFB-Debütant Nnamdi Collins. Nun wechselt er selbst in die Bundesliga.

Hoffenheim ausgestochen

Neben dem VfB hatte sich auch die TSG Hoffenheim mit Sauer beschäftigt, den Zuschlag erhielten aber die Schwaben. Durch den Transfer wappnet sich der VfB auch gegen böse Überraschungen, wie man sie vor einem Jahr erlebte, als mit Nick Woltemade ein Leistungsträger kurz vor knapp den Klub verließ und der VfB anschließend keine Zeit mehr hatte, um einen adäquaten Ersatz zu finden. Ein ähnliches Szenario wollte man in diesem Jahr vermeiden, in dem Bilal El Khannouss und Jamie Leweling als mögliche Zielobjekte für verstärkungswillige Klubs aus dem In- und Ausland gehandelt werden.

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5