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„Der Druck ist hoch“: Schröder fordert einen Hexenkessel

Die Gladbacher sind nur noch zwei Plätze über dem Relegationsplatz, müssen also noch um den Klassenerhalt bangen. Sportchef Rouven Schröder machte keinen Hehl um die Wichtigkeit des Spiels am Sonntag gegen Mainz.

Wichtiges Spiel für Gladbach

„Wir müssen einen Fight liefern, mit sehr viel Leidenschaft. Ich würde lügen, wenn ich sage, ich schaue nicht auf die Tabelle. Wenn es gut läuft, können wir nach dem Spiel mit gutem Gewissen und etwas Zählbarem auf die Tabelle schauen“, sagte Gladbachs Coach Eugen Polanski auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel am Sonntagabend (19.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Mainz.

Auf das 3:3 in Köln folgte für Gladbach das enttäuschende 2:2 zu Hause gegen Heidenheim und jüngst die 0:1-Niederlage in Leipzig. Die Fohlen haben es also verpasst, frühzeitig für Klarheit zu sorgen, und finden sich aktuell auf dem 14. Tabellenplatz wieder. Der Vorsprung auf den Sechzehnten St. Pauli beträgt im Moment fünf Punkte.

„Ich habe viele Schlachten mit Mainz geschlagen. Mainz weiß, wie Abstiegskampf geht. Das wird ein ganz wichtiges und besonderes Spiel, kein normales Bundesliga-Spiel. Es ist Sonntagabend, 19.30 Uhr, das Flutlicht geht an, das ist ein Spiel, in dem wir alle brauchen“, machte Sportchef Rouven Schröder klar und forderte: „Wir brauchen einen Hexenkessel, brauchen jeden einzelnen Fan. Es wird auch wichtig sein, dass es vielleicht eine Geduld braucht in schwächeren Phasen.“

Schröder: „Bitte hört mit auf mit englischer Woche“

Die Mainzer haben aktuell 33 Punkte und somit drei mehr als Gladbach. Die 05er waren noch am Donnerstagabend in der Conference League gefordert und flogen im Viertelfinale nach dem 0:4 in Straßburg (Hinspiel 2:0) aus dem Wettbewerb. „Dass sie enttäuscht über die Niederlage sind, ist logisch. Aber Mainz kann auch extrem stolz sein, dass sie ins Viertelfinale eingezogen sind und im Hinspiel gegen diesen Gegner eine starke Leistung gezeigt haben. Das ist extrem positiv für Mainz und auch die Bundesliga“, sagt Polanski. „Deswegen haben sie auch extrem viel Positivität in sich. Ich bin mir sicher, dass die Enttäuschung des Ausscheidens am Sonntag nicht zu sehen sein wird.“

Unter Urs Fischer haben sich die Mainzer extrem stabilisiert, befinden sich mit 21 Punkten auf Platz 5 der Rückrundentabelle. Mit acht Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz haben die Rheinhessen sehr gute Chancen auf den Klassenerhalt. „Die Mainzer Mannschaft ist robust, eklig und weiß, worum es geht. Und bitte hört mit auf mit englischer Woche, die Mainzer werden da sein“, macht Schröder deutlich. „Aber wir wollen unseren Heimvorteil nutzen. Der Druck ist hoch, wir wollen die drei Punkte im Borussia-Park lassen.“

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