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Eignungstest nicht bestanden: Arevalo droht böses Ende beim VfB

Mit der Verpflichtung von Wolfsburgs Dzenan Pejcinovic rauschen die Aktien von Jeremy Arevalo weiter in den Keller. Der Ecuadorianer wird beim VfB Stuttgart an den Rand gedrückt.

Der Ecuadorianer wird immer mehr abgehängt

Die mit 25 Millionen Euro für einen 21-Jährigen hochpreisige Verpflichtung ist gewürzt mit viel Fantasie in die Zukunft. Stuttgart glaubt in Dzenan Pejcinovic das fehlende Mosaikteilchen für die Vervollständigung seiner Offensivqualitäten gefunden zu haben. Den gesuchten großen, schnellen und spielstarken Angreifer, der mit seinen Eigenschaften zum kampf- und laufstarken Ermedin Demirovic sowie zum spielintelligenten Deniz Undav passt, der auch hinter der Spitze spielen kann. Zu den zwei Torjägern im Team, dem der Wolfsburger zu noch mehr Schärfe und einer höheren Ausbeute vor dem Tor verhelfen soll.

Pejcinovic soll der nächste Stürmerstar werden

Zudem glaubt man den nächsten Nationalspieler an den Neckar gelotst zu haben, den nächsten Offensivstar im deutschen Fußball. Der in seiner vereinbarten Vertragszeit bis Juni 2031 Spuren hinterlassen soll, wie andere Stürmerstars vor ihm, beispielsweise Jürgen Klinsmann, Fredi Bobic oder Mario Gomez. Die bescherten dem Traditionsklub zu gegebener Zeit obendrein einen lukrativen Wiederverkaufswert.

Eine rundum gute Sache für den VfB – mit einem bösen Ende für Jeremy Arevalo? Der Ecuadorianer, der im Januar für rund sieben Millionen Euro von Racing Santander gewechselt war, hatte es bisher so schon schwer. Der Adaptionsprozess zum Bundesligaspieler gelang dem Jungstar bisher nicht, was Tempo und Intensität angeht. Jetzt hat es der Angreifer, der mit der Empfehlung von acht Treffern in 18 Zweitligapartien in Spanien im ersten Halbjahr 2025/26 kam, noch schwerer. Für den VfB absolvierte der 21-Jährige bis zum Sommer lediglich magere sieben Kurz- beziehungsweise Mini-Einsätze. Ohne Tor und nur mit einem Assist. Eignungstest nicht bestanden.

Arevalo trifft in der 3. Liga

Dass er durchaus Abschlussqualitäten hat, bewies Arevalo dagegen zwei Stufen tiefer. Der Nationalspieler mit der spanisch-ecuadorianischen Doppelstaatsbürgerschaft, die ihm Einsätze für die hauseigene Zweitvertretung erlaubt, erzielte in vier Drittligapartien für den VfB II fünf Tore, bereitete eines vor. Und jetzt Champions League? Die Verantwortlichen hofften jedenfalls, dass der Stürmer mit Blick auf die anstehende Saison die Akklimatisierung in diesem Sommer abschließen könnte, um unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf Augenhöhe mit der Konkurrenz mithalten zu können. Abgehakt.

Dass der Nationalspieler nach der WM-Teilnahme mit Ecuador erst später aus dem Urlaub zur Mannschaft gestoßen ist, hilft schon mal nicht. Die mitgebrachten Rückenbeschwerden machen es nicht besser. Arevalo spielt bisher nicht nur nicht mit. Er spielt offensichtlich auch keine Rolle mehr. Allem Anschein nach dürfte es bei einem entsprechenden Angebot keine Einwände geben, ihn abzugeben. Mit einer gewissen Resthoffnung im Gepäck leihweise. Allerdings gerne auch für eine halbwegs gleichwertige Kompensation der erbrachten Kaufsumme. Gerüchteweise wird der Jungprofi bereits mit Deportivo A Coruna und Racing Straßburg in Verbindung gebracht.

Milosevic darf gehen, Jovanovic aber nur leihweise

Ähnlich sieht es bei Sturmkollege Jovan Milosevic aus. Der Serbe, der in den vergangenen Jahren an den FC St. Gallen, Partizan Belgrad und Werder Bremen verliehen war, darf den VfB verlassen. Betis zeigt Interesse, das, wie zuvor schon Olympiakos Piräus, allerdings beim Spieler auf wenig Gegenliebe stößt. Bei dessen Landsmann Lazar Jovanovic hingegen ist weiterhin Geduld das Gebot der Stunde. Der Flügelmann soll leihweise Spielpraxis sammeln.

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