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Matsimas Wechsel zu Crystal Palace geplatzt

Nicht seriös verhandelt habe Crystal Palace, heißt es aus Vereinskreisen des FC Augsburg. Nach einem Gespräch mit Chrislain Matsima und seinem Berater hat der Bundesligist daher das Thema eines Wechsels dorthin ad acta gelegt.

FCA beendet Transfergespräche

Der anvisierte Wechsel von Chrislain Matsima zu Crystal Palace ist geplatzt, nachdem es am vergangenen Wochenende nach einer Einigung zwischen den Klubs roch und der FCA eine Ablöse von etwa 30 Millionen Euro bekommen sollte. Doch plötzlich herrschte Funkstille seitens der Engländer, die mit dem Verteidiger längst einig waren, am Mittwoch beendete der FCA den unseriösen Poker.

„Wir haben mit Chrislain bei seiner Verlängerung vereinbart, dass wir uns mit interessanten Angeboten beschäftigen, ein möglicher Transfer jedoch für alle Parteien zufriedenstellend sein muss. Dies ist nicht der Fall, weswegen wir ganz normal mit Chrislain planen“, sagt Geschäftsführer Michael Ströll. Bewegung könnte in diesem Sommer nur noch mal in diese Personalie kommen, sollte sich ein anderer Klub für Matsima interessieren, der einen Vertrag bis 2030 beim FCA hat.

Der FCA ist mit dem Vorsatz in diese Transferperiode gestartet, ein deutliches Plus zu erwirtschaften. Schließlich gilt es, das Geschäftsjahr 2025/26 auszugleichen, das wohl mit einem dicken Defizit geendet hat, auch wenn die endgültigen Zahlen noch nicht feststehen. Fehlende Transfereinnahmen im vergangenen Sommer sowie die Abfindung für Sandro Wagner und sein Trainerteam sorgen dafür, was im Gesamtkontext aber nicht weiter schlimm und von den Verantwortlichen des kerngesunden Klubs einkalkuliert worden ist.

Giannoulis darf für vier Millionen Euro gehen

Unter Verkaufsdruck befindet sich der Klub nicht. Der Sprung in der TV-Tabelle von Rang 15 auf zwölf mit rund 7,5 Millionen Euro Mehreinnahmen wirkt sich positiv aus. Und der Transfersommer ist noch lang, Ströll und Sportdirektor Benni Weber benötigen Geduld, sind umgekehrt in Vorleistung getreten. 10,8 Millionen Euro haben sie in Rodrigo Ribeiro, Hennes Behrens, Sima Suso und Michael Gregoritsch investiert. Demgegenüber stehen Einnahmen von 4,75 Millionen Euro.

Alexis Claude-Maurice, Mert Kömür und Dimitrios Giannoulis gehören zu den Verkaufskandidaten. Bei Claude-Maurice scheinen die Berater bis Ende August pokern zu wollen, bei Giannoulis bewegt sich PAOK Saloniki mittlerweile, bietet nach kicker-Informationen rund 3 bis 3,5 Millionen Euro. Ab vier Millionen würde der FCA zustimmen, schließlich läuft der Vertrag des Linksverteidigers nur noch bis 2027.

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