Zum Inhalt springen Zur Seitenleiste springen Zur Fußzeile springen

Wunschspieler kommt: Doué wechselt unters Bayer-Kreuz

Bayer 04 Leverkusen bekommt seinen Wunschspieler für rechts hinten. Guela Doué wechselt von Racing Straßburg zur Werkself – zum Rekord-Transfer des Klubs schwang er sich aber nicht auf, ein Schnäppchen ist er trotzdem nicht.

Ivorer kommt aus Straßburg

Mit Guela Doué hatte sich Bayer 04 Leverkusen bereits geeinigt, doch dann galt es, dessen Klub, Racing Straßburg, zu überzeugen. Dort hatte er schließlich einen bis 2029 laufenden Vertrag. Mit der Verpflichtung des älteren Bruders von PSG-Star Desiré Doué löst Bayer sein Problem rechts hinten, wo man klaren Handlungsbedarf gesehen hatte. Sein Ja-Wort gab der Franco-Ivorer, der die Rückennummer 20 erhält, auch wegen seiner sportlichen Perspektiven unterm Bayer-Kreuz.

„Mit der Verpflichtung von Guela Doué haben wir uns auf der Position des rechten Außenverteidigers hervorragend verstärkt. Wir können uns auf einen hochklassigen Neuzugang freuen, der ausgezeichnet zu unserem Kader passt“, sagt Bayer 04-Geschäftsführer Sport Simon Rolfes. Leverkusens Direktor Fußball Kim Falkenberg fügt hinzu: „Guela ist ein abgeklärter Spieler, aggressiv und durchsetzungsfähig in den Zweikämpfen, beweglich, schnell und mit einer sehr guten Technik ausgestattet.“

Der 23-Jährige unterschreibt für fünf Jahre bis 2031 und wird nicht Bayers-Rekordtransfer. Als solcher fungiert weiterhin Jarell Quansah, der im Sommer 2025 für 35 Millionen Euro plus fünf weitere Millionen Euro vom FC Liverpool nach Leverkusen kam. Wie hoch die Ablöse genau ausfiel, ist unklar, sie soll sich aber mit Fixsumme und Bonuszahlungen in der Größenordnung von 30 Millionen Euro bewegen. Die zuvor in Frankreich kolportierten 50 Millionen Euro, die Straßburg gefordert haben soll, spielten jedenfalls keine Rolle.

Palacios-Abgang behilflich

Behilflich dabei war auch der Transfer von Exequiel Palacios zu Ipswich Town, denn Leverkusen kann die komplette Ablöse von 22,5 Millionen Euro plus 7,5 Millionen Euro an Boni als Netto-Gewinn komplett reinvestieren, da der Wert des Spielers nach sechseinhalb Jahren in Leverkusen bilanziell komplett abgeschrieben war.

Doué schaffte einst bei Stade Rennes seinen Durchbruch als Profi, seit 2024/25 spielt er in Straßburg, wo er Stammspieler war. Nach 65 Pflichtspielen in Frankreich wird Leverkusen nun seine erste Auslandsstation. Der 23-jährige Ivorer gilt als spiel- und offensivstarker Außenverteidiger, der 23 Länderspiele für die Elfenbeinküste bereits bestritten hat und bei der vergangenen WM in drei benoteten Einsätzen (eine Torvorlage) auf einen kicker-Notenschnitt von 3,17 kam. Einzig beim deutschen 2:1-Sieg gegen die Ivorer wurde er nur eingewechselt.

„In Frankreich habe ich bei Racing Straßburg zwei wunderschöne Jahre erlebt. Aber jetzt möchte ich gerne den Schritt in die Bundesliga machen hin zu einem Klub, der mich in den Gesprächen begeistert hat“, verrät der 23-Jährige. „Die Mannschaft ist talentiert und hat so viele gute Fußballer – ich freue mich unbändig darauf, mit diesen Jungs zu spielen.“

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5