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Warum die Freiburg-Profis eine Woche frei haben

Der SC Freiburg hat einen Top-Start in die Saison hingelegt. Davon profitieren in der langen Länderspielphase die Profis mit einem satten Block an Freizeit – weil sie eine interne Abmachung übererfüllt haben.

Abmachung mit dem Trainerteam

Die ungewohnte Urlaubswoche stand schon vor dem Frankfurt-Spiel nicht mehr auf der Kippe. Mit dem 2:2 bei der Eintracht hat der SC Freiburg zwar wieder einmal eine Tabellenführung in der Bundesliga nicht halten können. Die Mannschaft von Julian Schuster hat allerdings in Frankfurt eine beeindruckend reife und weitgehend dominante Leistung gezeigt und kann insgesamt stolz sein auf ihren Top-Start in die Saison.

Sieben Pflichtspiele, sechs Siege, ein Remis und 24:6 Tore lautet die eindrucksvolle Bilanz, die schon am 3. Spieltag eine besondere Belohnung für die Profis aktiviert hatte. Bereits durch das 5:0 gegen Gladbach war eine Vereinbarung mit dem Trainerteam übererfüllt.

SC-Profis absolvieren ein Heimprogramm

„Wir haben als eines der Ziele vorgegeben, wenn wir uns für die Gruppenphase in der Conference League qualifizieren, wenn wir in die zweite Pokal-Runde einziehen, plus mindestens sieben Punkte aus den ersten vier Liga-Spielen holen, dann geben wir die erste Woche frei“, erklärte Chefcoach Schuster am Samstag den Deal mit dem Team: „Das hat die Mannschaft sich erarbeitet, verdient, und deshalb wird ab Montag dann eben auch frei sein – mit einem Heimprogramm für jeden.“

Weiter geht’s mit Mannschaftstraining am kommenden Montag, 28. September. „Dann wollen wir zwei Wochen gestalten, wie wir sie dann üblicherweise auch haben, mit langen Wochen, dass wir dann mit Matchday minus fünf Tagen mit einem leichten Aufgalopp starten vor dem Testspiel am Samstag gegen Luzern“, erläutert Schuster.

Nationalspieler werden individuell betrachtet

Um auch den WM-Fahrern Igor Matanovic (Kroatien), Yuito Suzuki und Keisuke Goto (beide Japan) und Philipp Lienhart (Österreich) „Momente zum Durchatmen“ (Schuster) zu gewähren, durften diese direkt am Samstagabend aus Frankfurt abreisen und mussten nicht mit zurück nach Freiburg für die Regenerations- bzw. Spielersatz-Einheit nach Freiburg, bevor sie wieder bei ihren Nationalteams gefordert sind. „Es ist immer eine individuelle Betrachtung, damit keinem die Körner über die Saison hinweg ausgehen.“

Acht weitere SC-Nationalspieler kommen derweil auch nicht in den Genuss der freien Wochen, dürften das durch ihre Nominierungen aber verschmerzen können. Vor allem die DFB-Neulinge Philipp Treu, Yannik Engelhardt, Max Rosenfelder und Derry Scherhant. Wobei Scherhant erst im zweiten Klopp-Kader in einer Woche gefordert ist.

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