Dass der VfB Stuttgart Bilal El Khannouss nicht mehr vom Haken lassen würde, war klar. Jetzt sind die Anforderungen erfüllt und der Vertrag mit dem Mittelfeldspieler bis Juni 2030 wasserdicht.
Vertrag jetzt wasserdicht
Nachdem El Khannouss mittlerweile 30 Pflichtspiele für den VfB absolviert hat, musste Stuttgart den Nationalspieler fest verpflichten. Wobei musste das falsche Wort dafür ist. Mit Freude überweisen die Schwaben zusätzlich zu den bisher bereits an Leicester City an Leihgebühr geflossenen drei Millionen Euro weitere rund 17 Millionen – wie es als verpflichtende Kaufoption im bisherigen Leihkontrakt mit den Engländern verankert war.
El Khannouss hat mit drei Toren und drei Assists in 18 Bundesligaspielen, drei DFB-Pokaleinsätzen mit einem Assist sowie der stattlichen Bilanz von fünf Treffern in neun Europa-League-Partien die Voraussetzungen für den Fix-Vertrag bis Ende Juni 2030 erfüllt.
„Ein Spieler mit einem extrem großen Entwicklungspotenzial.“ (VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth über El Khannouss)
Eine offizielle Bestätigung wird von allen Beteiligten verweigert. Viel lieber schwärmt man von den Qualitäten des 21-Jährigen, den Sportvorstand Fabian Wohlgemuth als „Spieler mit einem extrem großen Entwicklungspotenzial“ bezeichnet. Der zudem sein kurzes Zwischentief nach dem Afrika-Cup im Januar mit dem verlorenen Finale gegen den Senegal (0:1 n.V.) hinter sich gelassen zu haben scheint.
„Ich bin noch sehr jung, ich bin 21“, so der Offensivmann vor Kurzem. „Die Leute dürfen das nicht vergessen.“ In diesem Alter habe man nun mal „Höhen und Tiefen. Das Wichtigste ist, jedes Mal zurückzukommen. Ich bin zurück und kämpfe darum, die beste Version meiner selbst zu sein“.
Wie geht es mit Nartey und Zagadou weiter?
Kann man die Personalie El Khannouss zu den Akten legen, befindet man sich bei zwei anderen Profis am Beginn der Verhandlungen über eine weitere gemeinsame Zukunft. Die Verträge von Nikolas Nartey und Dan-Axel Zagadou enden im kommenden Sommer. Erste lose Gespräche wurden geführt. Eine Art Sondierung, ob man überhaupt weiterhin zusammenbleiben möchte, fernab von konkreten Zahlen.
Während sich Nartey nach einer langen Leidenszeit wegen eines Knorpelschadens im Knie stark und weitgehend beständig bis an die Startformation zurückgekämpft hat, bekommt Zagadou seine latente Verletzungsanfälligkeit weiterhin nicht in den Griff. Nichtsdestotrotz genießt auch der Franzose eine große Wertschätzung bei Trainer Sebastian Hoeneß. Allerdings sicher nicht in finanziell unbegrenztem Rahmen.

