Zum Inhalt springen Zur Seitenleiste springen Zur Fußzeile springen

Toppmöller: Trapp? „Das war kein Geplänkel“

Beim DFB-Pokalspiel beim FV Engers war der wechselwillige Kevin Trapp für das Tor angekündigt, fehlte dann aber auf dem Spielberichtsbogen komplett. Frankfurts Trainer Dino Toppmöller sieht das entspannt.

Internes Spiel für Götze

Die Spielführerbinde war Kevin Trapp schon vor dem Pokalspiel von Eintracht Frankfurt bei Oberligist FV Engers an Robin Koch los. Und, trotz Ankündigung von Trainer Dino Toppmöller, war der Keeper, der vor einem Wechsel zum Ligue-1-Aufsteiger FC Paris steht, auch nicht auf dem Spielberichtsbogen, geschweige denn auf dem Platz zu sehen.

„Bei Kevin war die Entwicklung so, dass gestern die Info kam, dass er vom Verein für die Gespräche freigestellt worden ist“, löst Toppmöller die Situation bei Sky auf und fügt an: „Es war jetzt auch nicht irgendwie ein Geplänkel.“ Schließlich hat der 35-Jährige „die Woche gut trainiert, war ganz normal dabei, hätte im Tor stehen sollen. Dann kam am Samstag vom Verein, dass es nicht so ist. Wir schauen mal, wie sich die nächsten Tage entwickeln.“

Sollte sich Trapp wie erwartet nach Paris verabschieden, hat die Eintracht als Nachfolger Michael Zetterer von Liga-Konkurrent SV Werder Bremen auf dem Zettel. „Da sind wir beim gleichen Thema auch“, will Toppmöller bei dieser Personalie nicht vorgreifen. „Da müssen wir zwei, drei Tage abwarten, wie sich das entwickelt. Und dann kann man sehen, ob es dazu eine Geschichte gibt oder nicht.“

Neben Trapp fehlte in Engers eine weitere Stammkraft – Mario Götze. Das hatte die Eintracht bereits vor dem Spiel kommuniziert, Toppmöller präzisierte dann den Sachverhalt. Schließlich lag hinter Götze nach seiner in der Europa League gegen Tottenham (0:1) zugezogenen muskulären Verletzung im Oberschenkel eine über dreimonatige Pause. „Mario hat von der Vorbereitung auch einige Teile verpasst. Er ist am Ende dann eingestiegen. Wir sehen ihn jetzt noch nicht so weit, in einem Pflichtspiel direkt hier heute starten zu lassen.“

Internes Testspiel für Götze und Co.

Die Eintracht hat es den möglichen wenigen Einsatzminuten als Joker im DFB-Pokal vorgezogen, Götze lieber gleich ganz zu streichen. „Wir haben ein internes Testspiel organisiert, wo die Jungs, die zuhause geblieben sind, die angeschlagenen Spieler, alle nochmal die Möglichkeit haben, über eine längere Zeit und auch ein großes Spielfeld Minuten zu sammeln, um für alles Weitere dann auch gut vorbereitet zu sein.“

Schließlich wartet am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) zum Bundesligastart die Aufgabe gegen Bremen. Auf welcher Seite dann Zetterer im Tor stehen wird, wird sich zeigen.

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5