Er ist sich mit Hannover 96 und Bröndby IF einig. Doch Stuttgart lässt VfB-II-Talent Christopher Oliver (20) nicht ziehen.
Von Hannover und Bröndby umworben
Seit zwei Jahren wartet und hofft Christopher OIivier auf eine nachhaltige Chance bei den Profis von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Doch über diverse Trainingseinheiten sowie einen Kaderplatz in der Champions League (2024/25 gegen Sparta Prag) und zwei Nominierungen in der Europa League (2025/26 gegen Maccabi Tel Aviv und bei der AS Rom) ist er nicht hinausgekommen. Seine Heimat ist die Drittligavertretung der Stuttgarter, wo er als Rechtsverteidiger gesetzt ist – und sich mittlerweile zu einem national wie international interessanten Spieler entwickelt hat.
ÖFB-Trainer Rangnick hat ihn auf dem Zettel
Zeit zur Veränderung, um weiterzukommen. Um die nächste Karriere-Stufe zu erklimmen. Zumal Olivier schon als Kandidat für die österreichische Nationalmannschaft gilt. Teamchef Ralf Rangnick hat den 20-Jährigen längst im Blick. Doch der Vertrag Oliviers bei den Schwaben läuft bis Juni 2028 und erweist sich als großes Hindernis.
Obwohl der Jungprofi von Hannover 96 und Bröndby Kopenhagen konkret umworben ist und auch einen Wechsel vollziehen möchte, blocken die Stuttgarter dessen Wunsch ab. Ein Tauziehen um den Abwehrmann ist im Gange, der in der Vergangenheit bereits bei LASK, den Wiener Klubs Austria und Rapid sowie bei RB Salzburg im Gespräch war.
Bröndby bietet eine Million Euro
An der Ablöse dürfte es nicht liegen. Die Niedersachsen bieten knapp unter einer Million Euro. Die Dänen sogar etwas mehr. Doch der Ausfall von Laurenz Assignon, dessen Schulterverletzung operiert werden musste, dürfte sich bis in den Saisonstart ziehen. Der Ausfall des Franzosen droht. Und dass mit Josha Vagnoman und Leihrückkehrer Leonidas Stergiou, der vom 1. FC Heidenheim zurückgekommen ist, zwei Alternativen für die rechte Defensivseite bereitstünden, sorgt nur bedingt für Erleichterung. Zumal ihre Verletzungsanfälligkeit Bedenken schürt.
Die Zeit drängt. Am 25. Juli startet Bröndy in die Ligasaison, am 7. August beginnt die 2. Liga mit ihrem Programm. Die Verhandlungen beziehungsweise die Gespräche dauern an. Ergebnis offen.
Milosevic darf weg, will aber nicht zu Olympiakos
Wie auch die Zukunft von Jovan Milosevic, der allerdings durchaus wechseln dürfte. Doch der 20-Jährige, der zuletzt an Werder Bremen ausgeliehen war, lehnte einen Transfer zu Olympiakos Piräus ab. Der griechische Traditionsklub wäre bereit gewesen, rund sechs Millionen Euro hinzublättern. Der VfB hätte kein Veto eingelegt. Doch der Angreifer hat offenbar (noch) andere Vorstellungen.

