Der DFB bittet Bayer 04 Leverkusen zur Kasse: Aufgrund von Zündeleien seiner Fans in mehreren Spielen muss der Bundesligist fast 200.000 Euro Strafe zahlen.
Fünf Spiele betroffen
Betroffen von den Pyrotechnik-Vergehen der Leverkusener Fans waren vier Bundesliga-Partien und ein Pokalduell. Die höchste Geldstrafe resultiert aus dem Ligaspiel Ende April beim 1. FC Köln (2:1). Vor, während und nach dem Spiel zündeten die Bayer-Anhänger insgesamt über 90 pyrotechnische Gegenstände, was der DFB mit 91.000 Euro ahndete.
Verzögerter Anstoß gegen Bayern
Drei Tage zuvor, beim Heimspiel im Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern verzögerte sich der Anstoß aufgrund von 30 bengalischen Feuern um über drei Minuten. Weil es auch während und nach der Partie, die die Münchner mit 2:0 für sich entscheiden konnten, immer wieder im Fanblock leuchtete, muss Bayer für dieses Spiel weitere 57.000 Euro zahlen.
Zusammen mit Vergehen in den Rückrunden-Begegnungen mit dem VfB Stuttgart, dem 1. FC Heidenheim (jeweils 15.000 Euro) sowie Borussia Mönchengladbach (7.000 Euro) kommt die Werkself insgesamt eine Strafe von 185.000 Euro zu. Rund ein Drittel der Summe, konkret 61.600 Euro, kann der Bundesligist für „eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahme“ verwenden.

