Wer hat noch nicht, wer will nochmal – mit Angelo Stiller in Verbindung gebracht werden? Die Reihe der Klubs ist lang. Ganz neu soll Newcastle United den Stuttgarter jetzt im Auge haben.
VfB-Zukunft des Nationalspielers ist offen
Die Weltmeisterschaft sollte die große Bühne werden. Seine Bühne. Um sich ins Rampenlicht des Fußballgeschäfts zu stellen und sich als Kandidat für größere Aufgaben als Stuttgart zu positionieren. Doch mehr als eine mühsame Hälfte bei der Niederlage im dritten, letzten und enttäuschenden Gruppenspiel gegen die Auswahl Ecuadors (1:2) war Angelo Stiller bei der WM nicht vergönnt. Das Aus im Sechszehntelfinale gegen Paraguay war anschließend das Aus der deutschen Nationalmannschaft und der Träume des Mittelfeldmanns.
Man United kam im Sommer 2025 etwas zu spät
Dennoch reißen die Namen der Klubs, die sich für Stiller interessieren sollen, nicht ab. Von Real Madrid und Juventus Turin war in den vergangenen Monaten immer wieder die Rede. Auch vom FC Chelsea und von Manchester United, das im vergangenen Sommer nach kicker-Informationen auf den letzten Drücker der Transferperiode wirklich auf den Spieler zugegangen ist, aber angesichts der Kürze der Zeit unverrichteter Dinge sein Bemühen einstellen musste. Beim neuesten Interessenten soll es sich ebenfalls um einen Premier-League-Klub handeln: Newcastle United.
Die Stuttgarter planen zwar nicht, den Nationalspieler abzugeben, der verlängerte Arm von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf dem Feld ist. Doch zwischen Wahl und Wirklichkeit liegt zuweilen ein Ozean von Euros. Gerade, wenn englische Klubs auf den Plan treten. Wie im vergangenen Sommer, als ausgerechnet Newcastle wie Kai aus der Kiste sprang und kurz vor dem Transferende 75 Millionen für Nick Woltemade hinblätterte. Stuttgart musste der Wirklichkeit ins Auge blicken, dass man keine andere Wahl hatte, als den Stürmer abzugeben.
Dazu kommt, dass Stiller bekanntlich über eine Ausstiegsklausel in seinem bis Juni 2028 laufenden Kontrakt verfügt. Diese soll bei rund 36,5 Millionen liegen. Mit dem Haken für den Spieler, dass der VfB diese mit einer Einmalzahlung von kolportierten zwei Millionen neutralisieren kann. Um ihn anschließend nur zu eigenen Konditionen abgeben zu können. Für mindestens einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.
Real-Coach Mourinho scheint anders zu planen
Aber soweit ist es nicht. Konkret ist (bisher) noch nichts beim VfB gelandet. Vieles ist oft mehr Schall als Rauch. Wie bei Real. Das bisher immer wieder berichtete Interesse der Madrilenen scheint abgekühlt zu sein. José Mourinho, alter und neuer Cheftrainer des spanischen Hauptstadtklubs, hat nach Angaben spanischer Medien andere personelle Vorstellungen für sein defensives Mittelfeld.

