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Stark: Konservativ zurück zur Konstante?

In der Vorsaison schleppte er sich trotz anhaltender Hüftbeschwerden durch, spielte mit Schmerzen. Jetzt arbeitet Werder-Profi Niklas Stark in der Sommerpause am Comeback.

Das erhoffte Comeback des Werder-Profis

Am Ende kam es so, wie es sich bereits Ende April angedeutet hatte: Dass Niklas Stark nach dem 31. Spieltag und einem 1:1-Unentschieden in Stuttgart schon vor dem Saisonende Zeit zum Kurieren bekommen – und an den Spieltagen 32 bis 34 nicht mehr zum Einsatz kommen würde. Weil der Innenverteidiger des SV Werder Bremen nach diesem Punktgewinn, der für den Klub schließlich zum Klassenverbleib in der Bundesliga reichen sollte, eben nicht mehr unbedingt gefragt war.

Beim Auswärtsspiel im Schwabenland war der 31-Jährige 65 Minuten lang bis an seine persönliche (Schmerz-)Grenze gegangen, schmiss sich laut Werder-Coach Daniel Thioune „in alles rein – mit allem, was er hat“, erhielt die kicker-Note 2. Allerdings einmal mehr unter dem Einfluss beträchtlicher Hüftprobleme, die Stark durch die gesamte Saison begleiteten.

Aufopferung kein Dauerzustand

14 Bundesliga-Einsätze und 701 Minuten an Spielzeit wurden es lediglich für den Werder-Profi, der, wenn er fit war, stets als gesetzt galt und zudem Führungsspieler ist – was somit jedoch viel zu selten der Fall war.

Schon direkt nach dem Stuttgart-Spiel hatte Thioune angedeutet, dass es sich bei Starks zwar um löbliche Aufopferungsbereitschaft, allerdings nicht um einen Dauerzustand handeln könne – sowohl im Sinne des Konkurrenzkampfes bei Werder, als auch des Leistungsniveaus in der Bundesliga: „Aktuell findet er halt nur eineinhalb Tage auf dem Trainingsplatz statt. Und das wird nicht funktionieren.“

Wie geht es hinsichtlich der neuen Saison nun also weiter für Stark, der ja erst in der vergangenen Sommerpause seinen Vertrag in Bremen verlängert hatte?

Starks Programm für die Sommerpause

Erst einmal wurde zu Beginn der Sommerpause körperliche Ruhe verordnet, heißt es. In Absprache mit der medizinischen Werder-Abteilung sowie Starks Physiotherapeuten wurde zudem ein spezifisches Programm für die Zeit nach dem Saisonende erstellt, das einerseits auf Regeneration abzielt, genauso wie auf eine problemorientierte Behandlung und Belastung, sowie einen sukzessiven Aufbau.

Mit dieser konservativen Vorgehensweise soll ein operativer Eingriff – wenn möglich – umgangen werden. Wird Stark so wieder zur Konstante bei Werder? Die Hoffnung besteht zumindest. Zum in dieser Woche bevorstehenden Trainingsstart am 10. Juli soll dann ein Abgleich erfolgen, wie weit der Innenverteidiger ist, und welche Belastung er schmerzfrei gehen kann. Sein letzter Bundesliga-Einsatz wird dann 75 Tage zurückliegen.

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