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„Stabilität und Kontinuität“: Kircher verlängert beim DFB um vier weitere Jahre

Knut Kircher bleibt Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH. Der 57-Jährige hat seinen Vertrag um vier Jahre verlängert.

Weiterhin Chef der deutschen Elite-Schiedsrichter

Seit 2024 ist Knut Kircher Chef der deutschen Elite-Schiedsrichter. Als Nachfolger von Lutz Michael Fröhlich hatte der 57-jährige Tübinger das Amt als Geschäftsführer Sport und Kommunikation an der Seite von Florian Götte (Geschäftsführer Management und Organisation) seinerzeit übernommen.

Wie der DFB am Mittwoch meldete, wird Kircher auch künftig in Verantwortung stehen – sein Vertrag wurde um vier weitere Jahre verlängert.

Spitzencoaching und Talententwicklung

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir der DFB und die Bundesliga als Gesellschafter schenken“, wird Kircher in der Medienmitteilung des Verbandes zitiert. Und zeigte sich „dankbar, den eingeschlagenen Weg fortführen zu dürfen“.

Ansgar Schwenken, Bundesliga-Direktor Spielbetrieb & Fans, fügte zur Personalie aus Liga-Sicht hinzu: „Mit Knut Kircher als Geschäftsführer hat die Schiri GmbH in den letzten Jahren das gesamthafte Spitzencoaching sowie die Talententwicklung gezielt weiter ausgebaut, zudem wird umfassend im kontinuierlichen Austausch mit der Bundesliga und der Kommission Fußball an einer einheitlichen Regelauslegung und -anwendung gearbeitet.“ Diese positive Entwicklung und verlässliche Zusammenarbeit gelte es „langfristig“ fortzusetzen.

Weitere große Aufgaben vor der Brust

Der 1. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann sieht in der Vertragsverlängerung mit Kircher ein Zeichen für „Stabilität und Kontinuität in der weiteren Entwicklung und Ausrichtung der DFB Schiri GmbH“. Weitere „große Aufgaben“ seien künftig zu stemmen, wie „die Eingliederung der Schiedsrichterinnen der beiden höchsten Frauenspielklassen in die GmbH und der Umzug des VAR-Centers von Köln nach Frankfurt“.

Kircher pfiff in seiner aktiven Zeit ab der Saison 1998/99 in der 2. Liga, ab 2001/02 dann in der Bundesliga. 2004 avancierte er schließlich zum FIFA-Referee. Höhepunkte seiner Schiedsrichterkarriere waren das DFB-Pokal-Finale 2008 zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (1:2 n. V.) sowie im Juli 2011 das Supercup-Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund in der Gelsenkirchener Veltins-Arena. 2012 wurde Kircher zum Schiedsrichter des Jahres gewählt. Im Mai 2016 beendete er nach Erreichen der Altersgrenze seine aktive Laufbahn.

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