Schon vor dem offiziellen Trainingsauftakt schwitzen einige Profis des VfB Stuttgart. Mittendrin der 20-jährige Dennis Seimen, der die neue Nummer 1 bei den Schwaben ist.
Stuttgarts neue Nummer 1
Noch bevor am Donnerstag der offizielle Trainingsauftakt beim VfB Stuttgart ist, mussten einige Spieler wie Neuzugang Grischa Prömel, Maximilian Mittelstädt oder Dennis Seimen antreten, um die Leistungsdiagnostik zu absolvieren. „Die ersten zwei Tage sind traditionell immer sehr anstrengend, aber die Leistungsdiagnostik gehört einfach dazu. Ich habe auch im Urlaub einiges gemacht und freue mich, nun wieder mit den Teamkollegen loslegen zu können“, wird Mittelstädt von seinem Klub zitiert.
Seimen genoss seine Rückkehr ins altbekannte Klubzentrum nach einem Jahr Leihe und Aufstieg mit dem SC Paderborn sichtlich. Kein Wunder, der gebürtige Heilbronner spielte zuvor seit der U 12 beim Klub aus Cannstatt und soll jetzt das schwere Erbe von Alexander Nübel, der künftig für Besiktas Istanbul spielt, antreten.
„Es macht einfach Bock auf das, was die ganze Saison passieren wird“, kommentiert Seimen seine ersten Schritte beim VfB als neue Nummer 1 vor Fabian Bredlow und Neuzugang Marius Funk. Bei seinem Ausflug nach Paderborn sei es vor allem darum gegangen, Spielzeit zu bekommen, „dass es dann mit einem Aufstieg endet, hätte natürlich niemand damit gerechnet“. Einen ähnlichen Weg geht aktuell das nächste Stuttgarter Torhütertalent Florian Hellstern, das sich leihweise der SpVgg Greuther Fürth anschließt.
Seimen: „Für mich das erste Mal“
Beim VfB wird Seimen mit seinen 20 Jahren aber voll im Rampenlicht stehen – inklusive Champions League. Druck macht sich der Youngster dabei nicht. „Ich freue mich erst mal hier reinzustarten, die Jungs auf dem Platz kennenzulernen“, so Seimen, der dem Auftakt dann aber schon entgegenfiebert. „Vor den Fans zu spielen, ist etwas Besonderes und für mich dann auch das erste Mal.“
Einen ersten Vorgeschmack gibt es am Donnerstag beim Auftakt mit einem öffentlichen Training am Klubzentrum (ab 15 Uhr). In der Arena wird er erstmals am Samstag, den 8. August (17 Uhr) zwischen den Pfosten stehen, wenn der FC Everton aus der Premier League ein bisschen internationales Flair nach Bad Cannstatt bringt.

