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Neue Nummer 1? Frankfurts Wunschlösung heißt Atubolu

Spätestens nach dem 0:7 beim FC Brentford findet bei Eintracht Frankfurt ein Umdenken auf der Torhüterposition statt. Nach kicker-Informationen soll eine starke Nummer 1 verpflichtet werden. Dabei ist Freiburgs Torhüter Noah Atubolu in den Fokus gerückt.

Umdenken nach Klatsche in Brentford

Die Torhüterdiskussion hatte Eintracht Frankfurt bereits durch die Saison 2025/26 begleitet: Kaua Santos sollte in die Fußstapfen des langjährigen Stammtorhüters Kevin Trapp treten. Grobe Patzer und Verletzungspech sorgten aber dafür, dass die Zweifel an dem Brasilianer wuchsen. Auch der vor einem Jahr vom SV Werder Bremen verpflichtete Michael Zetterer konnte sich daraufhin nicht nachhaltig als Stammtorhüter empfehlen. Trotzdem betonte Sportvorstand Markus Krösche noch während des Trainingslagers: „Momentan ist es kein Thema, an der Konstellation etwas zu ändern.“

Nach der 0:7-Klatsche bei der Generalprobe in Brentford, bei der auch Kaua Santos keine gute Figur abgegeben hat, steht der Entschluss, dass eine neue Nummer 1 kommen soll.

Nach kicker-Informationen heißt die Wunschlösung Noah Atubolu. Der Torhüter des SC Freiburg steht seit der Verpflichtung von Mio Backhaus zum Verkauf, hat bisher aber keinen neuen Klub gefunden. Dieser könnte nun Eintracht Frankfurt heißen. Aktuell befindet sich der mögliche Transfer noch in einem sehr frühen Stadium, das Thema könnte in der neuen Woche aber richtig heiß werden.

Weitere Verstärkungen geplant

Eine Verpflichtung von Atubolu wäre für die Eintracht zweifellos eine bedeutende Erfolgsmeldung, die so kurz vor dem Saisonstart im DFB-Pokal bei Oberligist SC St. Tönis (Freitag, 18 Uhr, LIVE! bei kicker) und eine Woche später in der Bundesliga bei Union Berlin (29. August, 15.30 Uhr) für neue Zuversicht sorgen würde.

Klar ist auch, dass sich im Abwehrbereich und im Sturm noch etwas tun wird. Noch ist die Hoffnung nicht gestorben, Angreifer Arnaud Kalimuendo ein weiteres Mal per Leihe an den Main zurückzuholen. Die deutliche Niederlage in Brentford offenbarte, was schon vorher ersichtlich gewesen war: Ohne weitere Verstärkungen kann Frankfurt die internationalen Plätze nicht angreifen.

Die Verantwortlichen hoffen zugleich auf weitere Verkäufe: Fares Chaibi ist bei Crystal Palace im Gespräch, Michy Batshuayi steht unmittelbar vor der Unterschrift bei Al-Shabab (Saudi-Arabien) – und auch bei Ellyes Skhiri besteht Hoffnung auf einen zeitnahen Abgang. Zudem geht für Keeper Zetterer dem Vernehmen nach eine Tür in England auf.

Die Zeit bis zur Schließung des Transferfensters am 1. September verspricht in Frankfurt noch reichlich Spannung.

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