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Nach U-19-Titel: Abraha mit Profichance, neuer Vertrag für Spranger

Erst der Jubel, nun die Chance bei den Profis? Zumindest ein Meister der Hoffenheimer U 19 soll ins Bundesligateam aufrücken.

TSG mit Strategiewechsel im Übergangsbereich

Nach kicker-Informationen ist Natnael Abraha zunächst in der Mannschaft von Trainer Christian Ilzer eingeplant, die ja aufgrund der Qualifikation für die Europa League ohnehin breiter aufgestellt werden muss angesichts der Mehrfachbelastung. Der 18-Jährige überzeugte nicht nur in der Nachwuchsliga und der Meisterrunde, die die Elf von Coach Paul Ehmann dank eines 2:0-Finalsieges gegen den 1. FC Köln als Champion abschloss, sondern sammelte in der abgelaufenen Spielzeit bereits Erfahrung in der U 23 der Kraichgauer in der 3. Liga.

Coufal ist zunächst bei der WM, Gendrey wird im Juli zurückerwartet

Als rechter Verteidiger wäre Abraha, der vergangenen Sommer von Eintracht Frankfurt geholt wurde, zunächst die Drittoption hinter Vladimir Coufal und Valentin Gendrey. Der Franzose, der in seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim bereits mehrere schwere Verletzungen hinnehmen musste, wird nach einer heftigen Sprunggelenksverletzung im Juli zurückerwartet, wird aber sicher noch einige Zeit brauchen. Und da Coufal mit Tschechien die WM bestreitet, sind Testminuten bei den Profis für Abraha, der vertraglich noch bis 2028 bei den Kraichgauern gebunden ist, alles andere als unwahrscheinlich.

Mit einem weiteren Meisterspieler befinden sich die TSG-Verantwortlichen aktuell in Gesprächen über eine Ausdehnung des Kontrakts: Tristan Spranger. Nach kicker-Informationen sind die Verhandlungen mit dem Innenverteidiger weit fortgeschritten. Vieles spricht dafür, dass Sprangers noch bis 2027 gültiges Arbeitspapier in Bälde verlängert werden wird.

Spranger ist zunächst für die U 23 in der 3. Liga eingeplant

Der 18-Jährige war Kapitän der Titeltruppe und ist zunächst für die Drittliga-Mannschaft eingeplant. Dass man sich aber seitens des Bundesligisten um eine langfristige Zusammenarbeit bemüht, untermauert die Perspektive des 1,91-Meter großen Talents bei den Profis. Allerdings haben Sportgeschäftsführer Andreas Schicker sowie die beiden Sportdirektoren Paul Pajduch und Frank Kramer für die kommende Saison festgelegt, dass gerade die jungen Akteure klar einer Mannschaft zugeordnet sein sollen, also eben nicht permanent „oben“ trainieren und „unten“ spielen sollen. Dies habe, so ist zu hören, in der abgelaufenen Spielzeit nicht jedem Talent gut getan. Daher will man bei der TSG künftig im Übergangsbereich stärker die Strategie einer eindeutigen sportlichen Heimat fahren.

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