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Kovacs Lob für die Neuzugänge und der Plan mit Kaua Prates

Borussia Dortmund hat sein erstes Testspiel der neuen Saison erfolgreich bestritten. Sonderlich viel Aussagekraft hatte die Partie gegen Oberhausen freilich nicht, dafür sprach Coach Niko Kovac über den Abgang von Karim Adeyemi und seine ersten Eindrücke von den Neuzugängen.

Nach 3:1-Testspielsieg in Oberhausen

„Das Spiel stand ganz klar unter dem Zeichen, die Trainingswoche zu beenden“, sagte BVB-Coach Niko Kovac nach dem 3:1-Sieg und führte aus: „Nach acht Wochen Urlaub ging es darum, dass die Jungs in einem Freundschaftsspiel gegen einen Viertligisten einfach mal Fußball spielen und Sachen zeigen, die man auch im Training gesehen hat. Sie haben es gut gemacht.“

Dem Kroaten war auch klar, dass die Dortmunder aktuell noch nicht Vollgas geben können. Wie auch? Sind doch noch zahlreiche WM-Fahrer abwesend. „Wir können nicht so arbeiten, wie wir es werden, wenn alle da sind“, gab Kovac dann auch zu und meinte: „Es wird erst so richtig losgehen, wenn alle Nationalspieler da sind – oder zumindest der erste Schlag, der mit nach Japan fährt.“

Vom 26. Juli bis zum 2. August weilt Borussia Dortmund in Japan und bestreitet eine Vermarktungsreise in Osaka und Tokio. WM-Fahrer Carney Chukwuemeka wird diese im Gegensatz zu seinem Landsmann Marcel Sabitzer mitmachen – auf eigenen Wunsch, wie Kovac erklärte. „Die Jungs haben ihren Urlaub bekommen, den hatten sie sich nach der WM auch verdient. Carney hätte später kommen können, wie Sabi oder Bensebaini – aber er wollte mitkommen und dabei sein. Ich freue mich darüber.“

Neuzugänge überzeugen

Gefreut hat sich der 54-Jährige auch über den 3:1-Sieg in Oberhausen – und dass die zwei Neuzugänge Justin Lerma und Takato Yamamoto überzeugten. „Man sieht, dass sie Potenzial haben“, lobte Kovac das Duo, stellte aber auch klar: „Jeder hat seine Stärken, aber auch Verbesserungspotenzial. Die Jungs müssen schnell lernen, was wir wollen, aber sie sollen auch ihre Fähigkeiten einbringen, dafür haben wir sie verpflichtet.“

„Er ist noch nicht Weltklasse, er ist auf einem guten Weg.“ (Niko Kovac über Karim Adeyemi)

Bei Yamamoto, der für die zweite Mannschaft eingeplant ist, gab Kovac zu, dass er den Spieler zum ersten Mal am vergangenen Donnerstag gesehen hat. „Ich kannte ihn vorher auch nicht, aber heute waren schon einige gute Sachen dabei. Ich habe einiges ganz Brauchbares gesehen. Er wird uns noch Freude machen. Erst mal sicherlich in der zweiten Mannschaft, aber das heißt nicht, dass die Tür nach oben zu ist – im Gegenteil, es ist durchlässig und wir werden ein Auge draufhaben.“

Der 17-jährige Kaua Prates kann derweil noch nicht mitwirken und wird auch die Japan-Reise nicht mitmachen, wie Kovac erklärte. „Er ist noch nicht gesund und braucht noch die ein oder andere Woche. Der Plan ist, dass wir ihn erst nach Japan ins Mannschaftstraining integrieren. Er wird die Reise nach Japan daher nicht mitmachen, sondern in Dortmund bleiben, trainieren und rehabilitieren.“

Fokus auf das Hier und Jetzt

Ebenfalls in Japan nicht dabei sein wird Karim Adeyemi, der bekanntlich vor einem Wechsel zum FC Barcelona steht. „Wir haben uns verabschiedet“, sagte der Kroate: „Wir wünschen ihm alles Gute, wenn es denn klappt, aber davon gehen wir aus.“ Darauf angesprochen, was denn dem BVB durch diesen Abgang fehlen würde, nannte Kovac allen voran die Geschwindigkeit des Angreifers. Er meinte aber auch, dass Adeyemi zwar seine Stärken habe, jedoch „ist er noch nicht Weltklasse“, wenngleich „er auf einem guten Weg ist“.

So oder so: Dortmund wird sich anpassen. „Wir arbeiten dran, dass wir die Spieler, die uns verlassen haben, adäquat und vielleicht auch besser ersetzen“, stellte Kovac klar: „Das wird schwierig, aber daran arbeiten wir und konzentrieren uns auf die Jungs, die hier sind und auf die, die noch kommen werden.“

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