Der 1. FC Köln muss länger auf Ellyes Skhiri verzichten, was am Sonntagabend eine MRT-Untersuchung ergab. Im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach war er nach einem Foul heftig umgeknickt und musste vom Feld getragen werden.
Nach Zusammenstoß mit Neuhaus
Als die Spieler im Rheinderby auf dem Weg in die Pause waren, wurde Ellyes Skhiri schon in eine Kölner Klinik gefahren, um sich dort weiteren Untersuchungen zu unterziehen, nachdem er sich eine Verletzung am linken Sprunggelenk zugezogen hatte. Die Diagnose folgte noch am Sonntagabend. „Das MRT ergab eine Verletzung am Sprunggelenk, die eine längere Pause nach sich ziehen wird“, teilte der 1. FC Köln auf seiner Website mit. Eine genaue Diagnose, um welche Art von Verletzung es sich Skhiri handelt, blieb der Klub schuldig.
Was war geschehen? In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte war Skhiri beim Stand von 1:1 nach einem Foul von Florian Neuhaus heftig umgeknickt. Der 31-Jährige hatte offensichtlich Schmerzen und wurde zunächst noch auf dem Platz behandelt. Schließlich musste er vom Feld getragen werden und wurde bei Wiederanpfiff durch Tom Krauß ersetzt.
Für das Team diente der Vorfall allerdings als Extramotivation, wie Siegtorschütze Said El Mala nach dem Spiel verriet. „Nachdem sich Ellyes verletzt hat, haben wir uns in der Kabine geschworen, dass wir den Sieg jetzt für ihn holen.“
Neuzugang Skhiri stand in allen fünf Ligaspielen auf dem Platz. Nach zwei Einwechslungen zu Beginn der Saison wurde er zuletzt dreimal in Serie für die Startelf nominiert. Im Oktober hat der FC mit den Partien bei Eintracht Frankfurt, gegen den FC Schalke 04 und in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Union Berlin noch drei Spiele vor der Brust.

