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Kessler ist „der festen Überzeugung“, dass El Mala bleibt

Am Rande des Trainingsauftakts hat Thomas Kessler über die Kaderplanung des 1. FC Köln gesprochen. In der spielt Said El Mala eine feste Rolle – im Gegensatz zu zwei Leihrückkehrern.

Zwei Kölner aussortiert

Mit Luka Lochoshvili stand am Montag beim Trainingsauftakt des 1. FC Köln nur ein Neuzugang auf dem Platz. Gideon Mensah, der am vergangenen Samstag vorgestellt wurde, hat nach seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft mit Ghana noch Urlaub. Aber auch sonst hat der Kader noch seine Lücken, die zum Start mit den fünf Jugendspielern David Fürst, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev, Nilas Yacobi und Mike Afri Akumu aufgefüllt wurden.

„Zufrieden muss ich jetzt nicht sein“, sagte Sport-Geschäftsführer angesprochen auf den Stand der Kaderplanung. „Ich will nach der Saison zufrieden sein. Wir haben noch einiges an Arbeit, ein bisschen was haben wir schon gemacht, es waren intensive Wochen und wir gehen schon davon aus, dass noch ein bisschen was dazukommt.“

Gazibegovic und Rondic spielen „keine Rolle“

Und das nicht nur auf der Zugangsseite. Konkret sollen die beiden Leihrückkehrer Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic den Verein noch verlassen. Schon am Montag standen sie nicht mehr mit auf dem Platz, Gazibegovic führt bereits Gespräche mit einem anderen Klub. „Für uns war es ganz wichtig, dass wir jetzt Jungs auf dem Platz haben, die in der Saison auch zur Verfügung stehen. Und wir haben zu Gazi und auch zu Imad gesagt, dass sie in unseren Planungen keine Rolle spielen werden“, erklärte Kessler die Entscheidung. Elias Bakatukanda erholt sich noch von seiner Sprunggelenkverletzung, Julian Pauli, der vierte Rückkehrer, stand mit auf dem Platz.

Ebenso wie der umworbene Said El Mala. Und das soll, wenn es nach den Kölnern geht, auch so bleiben. „Er ist hier, hat einen langfristigen Vertrag und ich bin super glücklich, dass er da ist“, sagte der Sport-Geschäftsführer, der den 19-Jährigen mit Arbeitspapier bis 2030 „voller Tatendrang“ erlebte.

„Es gab das ein oder andere Angebot, was ja auch an die Öffentlichkeit gelangt ist, aber es hat nicht zum Transfer geführt.“ (Thomas Kessler über Said El Mala)

Bei einer auch für El Mala attraktiven Offerte im Bereich von 50 Millionen Euro könnte sich an diesem Status sicherlich noch etwas ändern. Doch Kessler scheint das – zumindest nach außen – aktuell nicht zu erwarten. „Es gab das ein oder andere Angebot, was ja auch an die Öffentlichkeit gelangt ist, aber es hat nicht zum Transfer geführt und deswegen bin ich der festen Überzeugung, dass er in dieser Saison für den FC spielen wird.“ Gerüchte rankten sich bereits zahlreich um den Linksaußen, am konkretesten wurde es mit dem FC Brentford, der jedoch Familie El Mala letztlich nicht überzeugen konnte.

Im Zentrum wird sich „sicherlich“ noch etwas tun

Ob mit oder ohne El Mala, Kessler hat bis zum Saisonstart noch eine durchaus umfassende Liste abzuarbeiten. „Wir werden sicherlich im zentralen Mittelfeld noch was tun. Und wir schauen natürlich auch, dass wir uns offensiv noch mal verbessern können.“ Im Zentrum fehlen zwei Spieler, offensiv wird sich nach einem Stürmer und einem möglichen Ersatz für den nach Lissabon abgewanderten Jakub Kaminski umgeschaut. Zudem könnte Neuzugang Mensah hinten links noch Konkurrenz bekommen. Bislang jedenfalls ist er der einzige nominelle Linksverteidiger im Profikader, wenngleich Lochoshvili dort auch aushelfen könnte.

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