Was sich in den jüngsten Wochen abzeichnete, ist nach kicker-Informationen jetzt Fakt. Ozan Kabak (26) hat seinen auslaufenden Vertrag mit der TSG verlängert – inklusive einer Ausstiegsklausel.
Bis 2030 bei der TSG
Der Trend war klar und eindeutig, nun haben die TSG Hoffenheim und Verteidiger Ozan Kabak final zusammengefunden und sich auf eine weitere längerfristige Zusammenarbeit geeinigt. Nach kicker-Informationen hat der 26-Jährige, dessen Kontrakt im Sommer ausgelaufen wäre, einen neuen Vertrag unterschrieben. Demnach bindet sich der türkische Nationalspieler weitere vier Jahre bis Sommer 2030 an die Kraichgauer.
Ausstiegsklausel liegt bei 25 Millionen Euro
Knackpunkt in den Verhandlungen war zuletzt neben der Laufzeit auch die Konstellation einer Ausstiegsklausel. Eine solche ist dem Vernehmen nach in dem Vertragswerk verankert und soll bei 25 Millionen Euro liegen. Allerdings soll diese Zusatzvereinbarung frühestens im Sommer 2027 wirksam werden. Für die kommende Spielzeit kann die TSG also mit dem auch in gegnerischen Strafräumen sehr präsenten Hünen planen. Oder eben eine frei verhandelbare Summe aufrufen, sollten sich womöglich nach einer erfolgreichen WM mit der Türkei großkalibrige Marktteilnehmer melden.
Erst in der jüngsten Ligapause hatte Kabak sein Comeback für die Türken gegeben und sich mit der Nationalmannschaft in den Play-offs letztlich gegen Kosovo und seine Teamkollegen Albian Hajdari und Fisnik Asllani durchgesetzt. Bei der Endrunde tritt die Türkei zunächst gegen Australien, Paraguay und Gastgeber USA an. Beim Nationalteam hatte sich Kabak im Sommer 2024 auch seinen folgeträchtigen Kreuzbandriss zugezogen, dessen Folgen und Rückschläge in der Reha den Verteidiger fast eineinhalb Jahre seiner Karriere gekostet hatten.
Hoffenheim hatte Kabak im Sommer 2022 für rund sieben Millionen Euro dem FC Schalke 04 abgekauft, der den einstigen Stuttgarter zuvor nach England (FC Liverpool, Norwich City) verliehen hatte. Bereits vor seiner Verletzung hatte sich ein Transfer Kabaks zurück auf die Insel angebahnt, dann aber zerschlagen.
Erst Ende vergangenen Jahres hatte sich Kabak immer mehr Spielanteile und letztlich seinen einstigen Stammplatz in der Hoffenheimer Abwehr zurückerobert. Beide Seiten hatten trotz des auslaufenden Vertrages die Entwicklung nach der langen Zwangspause zunächst abwarten wollen, um dann in die Verhandlungen über die Zukunft einzutreten, die fanden nun nach einigen Runden ihren Abschluss.

