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Hlozek als Verstärkung im Endspurt

Im engen Rennen um den Einzug in die Champions League hat die TSG Hoffenheim noch ein Ass im Ärmel. Der lange verletzte Angreifer Adam Hlozek könnte schon gegen den VfB Stuttgart in den Kader rücken.

Hoffenheims Stürmer wieder fit

Es war ein wenig spektakuläres Comeback. Aber für Adam Hlozek und die TSG Hoffenheim dennoch eine wichtige Wegmarke. Der seit Anfang des Jahres verletzte Topstürmer der TSG stand am vergangenen Wochenende erstmals wieder in einem Wettkampfspiel auf dem Platz.

Bei der 0:3-Heimniederlage der 2. Mannschaft der Hoffenheimer gegen Ingolstadt absolvierte Hlozek in der 3. Liga einen ersten Härtetest. Wie abgesprochen beschränkte sich der Tscheche auf die intensive Startphase und wurde nach einer halben Stunde vorsorglich wieder ausgewechselt. Da stand es allerdings bereits 0:2, eine Minute später 0:3.

Ilzer hat ein Ass im Ärmel

Nur zweimal war Hlozek nennenswert in Erscheinung getreten, hatte gleich zu Beginn einen Freistoß erzwungen und war später mit einer eleganten Drehung und einem satten Schuss knapp am Tor vorbei aufgefallen (23.). Das wichtigste Ziel aber war erreicht: Der von vielen Verletzungen geplagte und immer wieder zurückgeworfene Hlozek hat wieder ein gutes Stück Vertrauen in seinen Körper und seine Leistungsfähigkeit gewonnen.

„Das war für ihn schon eine Überwindung“, versichert Trainer Christian Ilzer, „er muss einfach jetzt Sicherheit kriegen, deshalb war das ein wichtiger Schritt, das hat ihm super gutgetan.“ Für einen Kurzeinsatz scheint der 23-Jährige nun auch in der Bundesliga bereit zu sein. Demnach hat Ilzer nunmehr in der nun entscheidenden Schlussphase der Saison im Rennen um die Plätze in der Königsklasse ein zusätzliches Ass im Ärmel.

„So in einem Bereich von 20 Minuten ist er für uns einsetzbar. Wenn wir in der Schlussphase einen Adam Hlozek einwechseln können, ist das einfach ein Qualitätsplus“, versichert der Österreicher, „das sieht man in den Trainingseinheiten, da hat er schon seine Qualitätsmomente. Und er hat natürlich jetzt mit uns noch in diesen drei Runden klare Ziele und kann uns noch helfen.“

Hlozek hat auch die WM im Visier

Denn für den Stürmer geht es nicht nur um sein Comeback auch in der Bundesliga und um die Qualifikation zur Champions League. Hlozek hofft auch noch auf seine WM-Nominierung und wäre bei den Tschechen ebenso gesetzt wie in Normalform bei der TSG. „Tschechien war 20 Jahre nicht bei der WM dabei, also wenn er jetzt die Chance kriegt, da noch aufzuspringen, wird er das nutzen“, zeigt Ilzer Verständnis, auch wenn ihm aus Vereinssicht ein stressfreier Sommer für den leidgeprüften Hlozek lieber wäre im Hinblick auf die kommende Saison. „Das ist absolut menschlich, und das verstehen wir natürlich auch“, betont Ilzer, „dabei werden ihn bestmöglich unterstützen.“ Mal sehen, ob Hlozek schon am Samstag gegen den VfB Stuttgart das Zünglein an der Waage sein kann.

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