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Heidel: „Wir haben nichts bekanntgegeben, also ist nichts perfekt“

Der bevorstehende Wechsel von Jonathan Burkardt zu Eintracht Frankfurt war das große Thema am Rande des Trainingsauftakts von Mainz 05. Christian Heidel beteuert, dass noch nichts perfekt ist. Unterdessen erklärt der Sportvorstand, dass Nadiem Amiri „zu 99,9 Prozent“ beim FSV bleibt.

Mainz-Auftakt ohne Burkardt

„Wir haben nichts bekannt gegeben, also ist nichts perfekt“, betonte Christian Heidel am Rande des Trainingsauftakts am Mittwochnachmittag. „Wir haben in den zwei, drei Monaten, seitdem darüber geschrieben wird, nie darüber gesprochen, weil wir Verhandlungen nicht über die Öffentlichkeit führen. In Frankfurt gibt es da teilweise andere Methoden. Damit müssen wir leben und es ist auch für uns in Ordnung“, kritisierte Heidel.

25 Millionen Euro stehen im Raum

Der Wechsel sollte in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Im Raum steht eine Ablöse von knapp 25 Millionen Euro, die durch Boni steigen kann. Einen Teil davon wird Mainz vermutlich in einen weiteren Offensivspieler investieren, nachdem für diesen Mannschaftsteil bisher Benedict Hollerbach und Ben Bobzien verpflichtet wurden. „Die Wechselperiode dauert noch lange, wir haben keinen Druck“, erklärte Heidel.

„Nadiem sagt doch nicht, ich will die 10 – und geht morgen weg.“ (Christian Heidel)

Während der Abschied von Burkardt naht, plant Mainz fest mit Nadiem Amiri, der in der neuen Saison die Nummer 10 statt wie bisher die 18 tragen wird. „Wir geben ihn nicht ab. Punkt“, bekräftigte Heidel. In der Sommerpause hat sich Mainz mit seinem Führungsspieler über die Neuvergabe der Rückennummer verständigt. „Nadiem sagt doch nicht, ich will die 10 – und geht morgen weg“, so Heidel. „Er bleibt zu 99,9 Prozent.“

Beim Trainingsauftakt standen nur 15 Feldspieler und drei Torhüter auf dem Platz. Dazu gehörten auch zurückgekehrte Leihspieler wie Tom Krauß und Edimilson Fernandes, die mit dem 1. FC Köln und Aris Saloniki in Verbindung gebracht werden. „Wir wollen sie nicht noch einmal verliehen“, betonte Heidel. Der 1. FC Köln muss sich überlegen, ob für ihn ein Vertrag mit einer Kaufpflicht nach einer gewissen Anzahl von Spielen oder der sofortige Kauf infrage kommt.

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