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Götze über Elfmeterszene: „In der Dynamik eigentlich relativ klar“

Die Negativserie von Eintracht Frankfurt geht weiter. Durch das 1:3 gegen Bayer Leverkusen bleiben die Hessen seit Mitte Dezember ohne einen Erfolg. Dabei sorgte eine Szene früh im Spiel für besonderes Augenmerk.

Frankurts Negativserie läuft weiter

„Es ist sehr schwer, wie die letzten Spiele auch“, meinte Mario Götze bei Sky nach der Niederlage gegen die Rheinländer. „Wir haben es wieder nicht geschafft, wieder drei Gegentore kassiert. Wir waren in der zweiten Halbzeit dran, haben viel gemacht. Aber am Ende haben wir wieder nicht gewonnen, das müssen wir uns vorwerfen“, haderte der Routinier.

Auch Interimstrainer Dennis Schmitt, der nach der Entlassung von Dino Toppmöller und dem ersten Arbeitstag seines Nachfolgers Albert Riera am Montag zum vorerst letzten Mal auf der Bank der Eintracht saß, sah dies ähnlich: „Wir waren in der ersten Hälfte zu passiv, haben sie zu einfach in die Box kommen lassen und Leverkusen den Ball zu viel überlassen.“

Schröder unterläuft Fehlentscheidung

Eine Szene ganz früh in der ersten Hälfte hätte womöglich für einen anderen Spielverlauf sorgen können. Robert Andrich traf in der 5. Minute mit dem Rücken zum Tor Gegenspieler Arnaud Kalimuendo, der nahe des Elfmeterpunkts beim Versuch, aus der Drehung aufs Tor abzuschließen, an der linken Wade getroffen wurde. Der Tritt sorgte erkennbar dafür, dass der Stürmer sein Gleichgewicht nicht halten konnte und zu Fall kam.

„Ich hatte schon im Spiel eine ganz gute Sicht, für mich ich das ein klarer Treffer und Elfmeter.“ (Dennis Schmitt)

Trotz Check von VAR Daniel Siebert und anschließender Video-Überprüfung von Robert Schröder selbst beließ es der Referee bei der Entscheidung, dass die Szene kein Strafstoß sei, was er so auch über das Stadionmikrofon kommunizierte. Eine falsche Entscheidung.

„In der Dynamik auf dem Platz war es für mich eigentlich relativ klar“, erklärte so auch Götze. Schmitt ergänzte: „Ich hatte schon im Spiel eine ganz gute Sicht, für mich ich das ein klarer Treffer und Elfmeter. Das hätte schon eine andere Dynamik im Spiel mitgebracht, aber das bringt jetzt nichts mehr.“

Götze: „Müssen bei Null und den Basics anfangen“

Nach dem achten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg mit zudem drei Gegentoren in sechs der vergangenen sieben Spiele wird der Druck auf die Eintracht nunmehr immer größer. „Am Ende liegt es an allen, dass die Mannschaft so ackert, wie wir es in der zweiten Hälfte gemacht haben“, gibt Götze daher als Credo für die kommenden Spiele vor.

Zum Trainerwechsel zu Bundesliga-Neuling Riera meinte der 33-Jährige: „Wir freuen uns darauf. Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir bei Null anfangen und bei unseren Basics. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

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