Jano ter Horst verlässt seinen Ausbildungsklub SC Preußen Münster und wechselt vom Zweitliga-Absteiger gleich zwei Ligen höher zum SC Paderborn. Mit dem Bundesliga-Aufsteiger verbindet der Rechtsverteidiger bereits positive Erinnerungen.
Nach zehn Jahren bei Preußen
Beim SC Preußen Münster war Jano ter Horst zum Profi gereift, schaffte mit dem Verein den Durchmarsch aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Nachdem Münster aber nach zwei Jahren im deutschen Unterhaus wieder den Gang in die 3. Liga antreten hat müssen, trennen sich nach ganzen zehn Jahren nun die Wege mit dem 23 Jahre alten Rechtsverteidiger, den es direkt mal zwei Ligen höher in die Bundesliga zieht – zum SC Paderborn.
„Zehn Jahre lang trug Jano das Preußentrikot, wurde so zu einer wichtigen Identifikationsfigur und zum Leistungsträger unserer Mannschaft. Wir hätten Jano gerne weiter in unseren Reihen gehabt, freuen uns aber auch darüber, dass wieder ein Spieler aus unserer Jugend den Sprung bis in die höchste Spielklasse schafft“, erklärt Münsters Sportdirektor Jan Uphues. „Diesen nächsten Schritt in seiner Karriere hat er sich durch seine Mentalität und seine professionelle Einstellung verdient. Wir wünschen Jano für seine Zukunft alles Gute.“
Wichtiger Stammspieler bei Preußen
Dem Vernehmen nach fließen 200.000 Euro festgeschriebene Ablöse aus Paderborn knapp 120 Kilometer weiter westlich nach Münster. Dort hatte ter Horst nach seinem Debüt 2021 in der Regionalliga West nach dem Aufstieg in die 3. Liga sofort eine wichtige Rolle eingenommen und seitdem 88 Einsätze für Münster absolviert. Allein in der abgelaufenen Saison stand er dabei 32-mal auf dem Platz und damit häufiger als jeder andere Spieler im Preußen-Kader.
Kurios dabei: Sein einziges Tor dabei schoss er bereits am 2. Spieltag – beim 1:1 gegen den SC Paderborn.
„Jano passt mit seinem Profil sehr gut zu unserem Sportclub“, erklärt Sebastian Lange, Sport-Geschäftsführer beim Aufsteiger. „Er ist in der Defensive flexibel einsetzbar. Zudem ist er schnell, mannschaftsdienlich und entwicklungsfähig. Jano überzeugt auch durch eine enorme Mentalität und hat sehr gute physische Voraussetzungen. Wir freuen uns sehr auf ihn und sind davon überzeugt, dass er seine Qualitäten auch in der Bundesliga zeigen wird.“
SCP will nicht erneut direkt wieder absteigen
Nun gilt es für ter Horst, sich auch in der Bundesliga durchzusetzen und mit dem SC Paderborn den Abstieg zu verhindern. Bisher erwies sich das für den SCP immer als zu große Aufgabe, stieg man bei seinen zwei Bundesliga-Stippvisiten 2014/15 und 2019/20 doch immer als Tabellenletzter direkt wieder ab. Das soll im dritten Anlauf nun besser werden.

