Seit den Achtelfinalspielen in der Champions League gegen Arsenal steht Christian Kofane auf der Insel nicht nur bei den Gunners hoch im Kurs. Leverkusens Manager Simon Rolfes geht davon aus, dass das Top-Talent bleibt.
Bei Arsenal hoch im Kurs
Das Thema rumort seit den Achtelfinalspielen in der Champions League gegen den FC Arsenal (1:1; 0:2). Denn obwohl der Werksklub dem späteren englischen Meister vor allem im Rückspiel nicht das Wasser reichen konnte, machte ein Bayer-Profi nachhaltig auf sich aufmerksam: Christian Kofane.
So zeigten sich die Macher des FC Arsenal von den Auftritten des Sturm-Talents beeindruckt, der als einer der wenigen Bayer-Profis mithalten konnte. Bearbeitete dieser doch die Innenverteidiger der Gunners, Frankreichs William Saliba und den Brasilianer Gabriel, mit so viel Körperlichkeit und Energie, dass Arsenal den Shootingstar auf seine Liste der interessanten Spieler setzte.
Kofane bedient das typische Premier-League-Profil komplett
Kein Wunder, bringt der 19-Jährige neben spielerischen Fähigkeiten doch auch die entsprechende Physis mit. Der Nationalspieler Kameruns ist schnell, körperlich trotz seiner jungen Jahre robust und agiert gegen den Ball mit hoher Intensität. So bedient er das typische Premier-League-Profil komplett, steht auf der Insel hoch im Kurs. Neben Arsenal wird auch Newcastle ein starkes Interesse nachgesagt.
An Bayer konkret herangetreten ist aktuell kein Klub wegen Kofane. Und in Leverkusen hätten sie nichts dagegen, wenn dies so bliebe. Ist der 2025 für 5,25 Millionen Euro Ablöse vom spanischen Zweitligisten Albacete gekommene Angreifer doch ein wichtiger Baustein für die neue Saison. So setzt der neue Trainer Carles Martinez auf ein hohes, aggressives Pressing. Eine Spielweise, die bestens zu Kofane und weniger zu Konkurrent Patrik Schick passt.
Bayer orientiert sich an der 100-Millionen-Euro-Marke
Passiert nichts Verrücktes, wird Kofane bleiben. Ist die Schmerzgrenze für diesen doch sehr hoch gesetzt. Kofanes Berater Eric Depolo plauderte Anfang April aus dem Nähkästchen: „Arsenals Interesse ist sehr ernst.“ Und erklärte zu Kofane: „Er ist ein 100-Millionen-Spieler.“ Eine Aussage, an der man sich bei Bayer orientiert. So würde der Klub Kofane in diesem Sommer nur verkaufen, wenn eine Offerte in diesem Bereich liegt.
Nach 44 Pflichtspielen mit insgesamt sieben Treffern und neun Assists wäre dies ein stolzer Preis. Dass dieser jetzt schon gezahlt wird, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Schließlich blätterte Newcastle 2025 für Stuttgarts Nick Woltemade, damals schon 23 Jahre alt und vom Profil her kein typischer Premier-League-Spieler, eine Ablöse von 75 Millionen Euro plus Boni hin.
„Wir gehen davon aus, dass Kofane bleibt.“ (Simon Rolfes)
Unter der gesetzten Marke würde Bayer Kofane (Vertrag bis 2029) nicht abgeben, weil man seine Qualität braucht, und sich dessen weitere Wertsteigerung mehr als erahnen lässt. Und so betont Leverkusens Geschäftsführer Simon Rolfes gegenüber dem kicker: „Wir gehen davon aus, dass er bleibt.“ Zumindest in diesem Sommer.

