Jamal Musiala kam in dieser Saison noch nicht zum Einsatz, nachdem bekannt wurde, dass er an Absencen leidet. Am Samstag könnte er nun erstmals im Kader stehen.
Bayern gibt Offensivmann alle Zeit
Nach seinen zwei Zusammenbrüchen in den Tests gegen Leipzig (3:1) und Heidenheim (4:2) wird Jamal Musiala beim FC Bayern München behutsam herangeführt. Der Offensivmann machte anschließend öffentlich, dass er an Absencen leidet, die infolge einer neurologischen Dysfunktion entstehen. Er bekam reichlich Zuspruch und von seinem Verein natürlich jede Zeit, die er braucht.
Zum Saisonstart fehlte der deutsche Nationalspieler im Franz-Beckenbauer-Supercup in Dortmund (2:1) und beim Bundesliga-Heimauftakt gegen Stuttgart (5:1). Auch am Mittwoch in der 1. Pokalrunde bei Zweitligist VfL Osnabrück stand der WM-Fahrer nicht im Kader.
Das könnte sich aber schon bald ändern, vielleicht sogar am Samstagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auf Schalke. „Vielleicht ist er eine Option für das Wochenende“, sagte Trainer Vincent Kompany im Vorfeld der Partie in Osnabrück am Sky-Mikrofon. „Ich möchte dem Jungen nicht mehr Druck machen als er sowieso schon hat. Es geht ihm besser, wenn es so weiter läuft, wird es nicht mehr lange dauern – und das hoffen wir natürlich.“
„Dass es ganz vergeht, ist der Wunsch“
Musiala ist mit seiner Qualität natürlich ein ganz wichtiger Akteur im Offensivspiel der Bayern. Der feine Techniker wäre auf der Zehnerposition eingeplant, wo nun in seiner Abwesenheit zunächst Nathaniel Brown spielte. Im DFB-Pokal läuft am Mittwoch dort Neuzugang Ismael Saibari auf, der seine Startelf-Premiere für den deutschen Rekordmeister feiert.
Bald schon wird aber auch Musiala wieder eine Option sein, wie auch Max Eberl verrät. „Bei Jamal ist es so, dass wir nach den beiden Vorfällen eine gewisse Zeit der Anfallsarmut haben wollen“, so der Sportvorstand in der ARD. „Dass es ganz vergeht, ist der Wunsch. Aber wenn die Anfallsarmut da ist, dann kann er wieder bei uns auf dem Platz stehen. Die Ärzte geben da ihr Go, Jamal gibt sein Go. Wenn es sich gut anfühlt, wird Jamal schon bald wieder auf dem Platz stehen.“

