Schalke 04 lässt sich die Vertragsverlängerung von Loris Karius einiges kosten. Nach kicker-Informationen wird das Gehalt des Stammkeepers mehr als verdoppelt.
Neuer Vertrag gilt bis 2028
Loris Karius stieg am Dienstag mit einem breiten Grinsen aus dem Auto und stiefelte bestens gelaunt in die Geschäftsstelle des FC Schalke 04. Dort unterschrieb er einen Vertrag, der nun ein Jahr länger gilt (2028) als der vorherige. Doch das ist nur eine eher kleinere Anpassung im Vergleich zu dem, was ein weiterer elementarer Passus im Arbeitspapier beinhaltet.
Sein erster Vertrag auf Schalke, erhalten im Januar 2025, war sehr stark leistungsbezogen, die erste Verlängerung im darauffolgenden Sommer beinhaltete bereits eine Erhöhung der Bezüge. Unterm Strich sprang rund eine halbe Million Euro Jahresgehalt für den Mann dabei heraus, der mit herausragenden Leistungen 2025/26 maßgeblich dazu beitrug, dass die Königsblauen nun wieder in der 1. Liga angekommen sind.
Gehalt mehr als verdoppelt
Die am Dienstag per Unterschrift besiegelte deutliche Anhebung ist auch als Zeichen der Wertschätzung zu verstehen. Karius gehört ab sofort neben Spielern wie Kapitän Kenan Karaman zu den Spitzenverdienern auf Schalke. Nach kicker-Informationen hat sich sein monatliches Gehalt mehr als verdoppelt. Die Millionen-Grenze ist geknackt.
In diesem Segment ist Satoshi Tanaka nicht einzuordnen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden: Die Schalker haben die Hoffnung, dass sich der Japaner im Laufe der Zeit ähnlich wie Karius und Co. zu einer herausragenden Spielerpersönlichkeit entwickelt. Das Potenzial ist vorhanden: Fortuna Düsseldorf hatte bei der Verpflichtung im Winter nicht ohne Grund auf eine zehn Millionen Euro teure Ausstiegsklausel gepocht.
Dass die Schalker für den Wechsel Tanakas vom Rheinland ins Ruhrgebiet nun nur ein Zehntel davon bezahlen müssen, liegt am Drittliga-Absturz der Düsseldorfer. Der 23-Jährige beansprucht einen Platz vor der Abwehr für sich, als sein Hauptkonkurrent gilt Ron Schallenberg, der in der Meistersaison so viele Einsätze absolvierte wie kaum ein anderer Schalker.
Millionen-Deal mit neuem Ärmelsponsor
Eine Neuerung gibt es derweil auf dem künftigen Trikot. Nicht nur der Schriftzug auf der Brust ändert sich (Beumer übernimmt für Sun Minimeal und zahlt dafür rund sieben Millionen Euro pro Jahr), sondern auch das Logo auf dem Ärmel. Das des schwedischen Unternehmens Blåkläder prangt dort künftig (Vertrag bis 2029), Schalke bekommt dafür etwa 2,7 Millionen Euro pro Erstliga-Jahr.

