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Führich erhöht seine WM-Chancen

Dass der Bundestrainer Chris Führich weiter auf dem Schirm hat, belegt die Nachnominierung des Stuttgarters im März. Der Flügelstürmer sammelte auch am Samstag Argumente für ein WM-Ticket.

Wohlgemuth und Hoeneß loben den Flügelstürmer

Ein beherzter Sprint, ein Doppelpass mit Ramon Hendriks und ein schlitzohriger Abschluss aufs kurze Eck zum 1:1, ein wichtiger Ballgewinn vor dem 2:3 und gute Flanken. Chris Führich war beim 3:3 des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim am Samstag der beste Schwabe.

„In einer sehr guten Verfassung, nicht erst seit letzter Woche“

„Chris ist zur richtigen Zeit in einer sehr guten Verfassung, nicht erst seit letzter Woche, sondern seit Monaten. Er nimmt viel Einfluss auf unser Offensivspiel, auch mit Scorern, mit Fakten“, lobte Trainer Sebastian Hoeneß den 28-Jährigen. Tatsächlich spielt Führich seit geraumer Zeit auf einem guten Niveau, situativ sogar sehr guten Niveau. Seit dem 23. Spieltag etwa gelangen ihm in der Liga vier Tore und vier Vorlagen. Das bei ihm immer einmal wiederkehrende Phlegma der Ineffizienz scheint er aktuell abgelegt zu haben.

Einen Faktor, den zuletzt auch Julian Nagelsmann goutierte, als er Führich Ende März für den DFB-Lehrgang für den verletzten Felix Nmecha nachnominierte. Es war die erste Berufung seit Ende 2024 für den antrittsstarken Blondschopf, die natürlich Hunger auf mehr, sprich die WM, schürte. Seine Hoffnungen, so glaubt Fabian Wohlgemuth, sind nicht unberechtigt: „Er ist schon die letzten Wochen aus den guten Mannschaftsleistungen herausgestochen. Deshalb glaube ich auch, dass er ein Kandidat für die WM sein könnte, vielleicht sogar mehr als könnte.“ Heißt übersetzt: Der VfB-Sportvorstand rechnet fast schon mit einer Nominierung seines Schützlings für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. „Er kann uns helfen bei der WM“, unterstreicht auch Hoeneß, betont aber im gleichen Atemzug: „Die Entscheidung liegt beim Julian.“

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Nübel klarer Punktsieger im direkten Duell mit Baumann

Und noch ein Stuttgarter hat im Kraichgau seine Ambitionen mit Blick auf den DFB untermauert: die aktuelle Nummer 2 im DFB-Team, Alexander Nübel. „Er hat gezeigt, wie wichtig er sein kann, dass er auch in einem Spiel wie diesem etwas Entscheidendes machen kann“, lobte Hoeneß seinen Schlussmann. „Das schadet sicher nicht in der Frage, wer im Tor stehen wird.“

In der Tat rettete Nübel dreimal stark gegen Vladimir Coufal (61.) sowie Tim Lemperle und Wouter Burger (jeweils 76.), muss sich aber den Vorwurf zweier Wackler mit dem Ball am Fuß sowie in der Luft (50., 72.) gefallen lassen. Nichtsdestotrotz darf sich der 29-Jährige als klarer Punktsieger im direkten Duell mit DFB-Konkurrent Oliver Baumann fühlen.

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