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FCA gewinnt Rennen um Hoffenheim-Talent Behrens

Der FC Augsburg hat sich mit Hennes Behrens verstärkt. Für den zuletzt nach Heidenheim verliehenen Linksverteidiger bekommt die TSG Hoffenheim mindestens 3,5 Millionen Euro.

TSG kassiert Millionensumme

Der 1. FC Köln, der Hamburger SV und auch der FC Schalke 04 galten zwischenzeitlich als interessiert, doch das Rennen hat der FC Augsburg gemacht: Hennes Behrens wechselt zum Tabellenneunten der vergangenen Bundesligasaison. Der 21 Jahre junge, kombinationsstarke Linksverteidiger erhält beim FCA einen Vertrag bis 2031 und verlässt damit die TSG Hoffenheim endgültig.

„Wir freuen uns sehr, dass Hennes seinen Weg beim FC Augsburg fortsetzen wird“, erklärt FCA-Sportdirektor Benni Weber: „Er bringt in seinem jungen Alter bereits wertvolle Bundesliga-Erfahrung mit und hat seine Qualitäten auf diesem Niveau unter Beweis gestellt. Mit seiner Physis und seinen fußballerischen Fähigkeiten passt er sehr gut zu unserer Mannschaft.“

Ins Kraichgau war Behrens, der in Frankfurt geboren wurde, 2020 aus dem Nachwuchs des SV Darmstadt 98 gewechselt. Ein halbes Jahr nach dem Drittliga-Aufstieg mit der zweiten Mannschaft hatte er sich im Januar 2026 an den 1. FC Heidenheim verleihen lassen. Dort konnte er zwar den Abstieg aus dem Oberhaus nicht verhindern, mit 16 Einsätzen, einem Tor und zwei Assists (kicker-Notenschnitt 3,4) aber für einen persönlichen Bundesliga-Verbleib werben.

„Lukrativer Transfer“: TSG darf mit vier Millionen Euro rechnen

Weil die Hoffenheimer andere Spielertypen auf den Außenverteidiger-Positionen bevorzugen – so wie den für zwölf Millionen Euro verpflichteten 1,90-Meter-Hünen Mats Rots von Twente Enschede -, waren sie offen für einen Verkauf. Dieser bringt ihnen nach kicker-Informationen eine Sockelablöse von 3,5 Millionen Euro ein. Dazu kann via Boni eine weitere Million Euro kommen, wobei 500.000 Euro davon leicht erreichbar sein sollen. Bei einem Weiterkauf profitiert die TSG ebenfalls mit zehn Prozent.

2024/25 hatte Behrens nicht nur sein Bundesliga-Debüt im TSG-Trikot gefeiert, sondern war auch einmal in der Europa League aufgelaufen. „Hennes hat bei der TSG eine sehr gute Entwicklung genommen und sich mit viel Fleiß bis in den Profibereich gearbeitet“, lobt TSG-Geschäftsführer Andras Schicker: „Er ist ein weiteres Paradebeispiel für die hervorragende Arbeit, die in der TSG-Akademie getätigt wird und die Spieler für das höchste Niveau vorbereitet. Da wir auf der Position des Linksverteidigers in einer Viererkette allerdings ein anderes Profil benötigen, war ein lukrativer Transfer stets eine Option, die nun realisiert wird.“

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