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Es geht nur noch um Details: Palacios vor Ipswich-Wechsel

Der Wechsel von Exequiel Palacios zu Ipswich Town steht kurz bevor. Der Aufsteiger in die Premier League schnürt für den argentinischen Weltmeister ein 30-Millionen-Euro-Paket.

Ablöse-Paket über 30 Millionen Euro

Er kam im Januar 2020 nach Leverkusen, um mit dem Werksklub 2024 das Double zu gewinnen und mit Argentinien 2022 Weltmeister zu werden – jetzt zieht es Exequiel Palacios in die englische Premier League zu Aufsteiger Ipswich Town. Dass der Transfer noch platzt, ist auszuschließen. Die Klubs haben sich auf eine Fix-Ablöse von 22,5 Millionen Euro geeinigt. Dabei decken sich Information von The Athletic mit denen des kicker.

Zu dieser garantierten Summe kommt noch ein Paket an Bonuszahlungen, das sich insgesamt auf weitere 7,5 Millionen Euro belaufen wird, sodass Bayer 04 am Ende bis zu 30 Millionen Euro für den im Oktober 28 Jahre alt werdenden defensiven Mittelfeldspieler erzielen kann. Dieser war vor sechseinhalb Jahren für ein Ablösepaket inklusive Boni von mehr als 20 Millionen Euro von River Plate aus Buenos Aires nach Leverkusen gewechselt.

Palacios ist ein Top-Profi, aber oft verletzt

Mit Palacios verliert Bayer seinen stärksten Akteur in Sachen Pressing und Gegenpressing sowie einen spielstarken Sechser und Top-Profi, der grundsätzlich gut zu der Spielidee des neuen Trainers Carles Martinez gepasst hätte. Allerdings war der Rechtsfüßer in seiner Zeit in Leverkusen auch massiv vom Verletzungspech betroffen.

So musste Palacios immer wieder wochenlange Ausfallzeiten aufgrund schwerer Blessuren ertragen und stand deshalb in keiner Saison für Bayer 04 in mehr als 25 Bundesligaspielen auf dem Platz. Letztlich kam Palacios in keiner Bundesligasaison auf 60 Prozent der möglichen Spielzeit.

Bayer verbucht die komplette Ablöse als Netto-Gewinn

Zweiter Aspekt, der für einen Verkauf spricht: Zum einen wird mit bald 28 Jahren der Marktwert des Profis kaum mehr stiegen, sondern eher fallen. Zum anderen kann Bayer die Transfereinnahme als Netto-Gewinn in der Bilanz verbuchen, da die 2020 für Palacios gezahlte Ablöse nach fünf Jahren bereits komplett abgeschrieben war. So erweitert diese den Handlungsspielraum für den Werksklub ohne jegliche Abzüge.

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