Zum Inhalt springen Zur Seitenleiste springen Zur Fußzeile springen

Drei Millionen Euro Leihgebühr: Nkunku stürmt wieder für RB

Bei RB Leipzig war der Stern von Christopher Nkunku so richtig aufgegangen. Und genau dahin geht es für den Franzosen nun wieder zurück – nach unglücklichen Visiten in England und Italien.

Milan verleiht Franzosen nach Leipzig

Ordentlich Geld spülte Christopher Nkunku im Sommer 2023 in die Kassen von RB Leipzig – immerhin die damalige Rekordsumme von gut 60 Millionen Euro. Etwas mehr als drei Jahre später zieht es den Spieler nun, wie in den vergangenen Tagen schon erwartet worden war, zurück nach Sachsen.

Nach seinen eher unglücklichen Kapiteln beim FC Chelsea (2023 bis 2025) und zuletzt bei der AC Mailand, wo Nkunku insgesamt nur auf sechs Premier-League-Tore in 38 Partien beziehungsweise auf sieben Serie-A-Treffer in 32 Ligaspielen gekommen war, verschlägt es den inzwischen 28-jährigen Stürmer als Leihspieler zurück zu RBL. Das wurde am Dienstag offiziell.

„Wir freuen uns sehr, dass Christo wieder bei uns ist“, erklärt Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport bei RB, in einer ersten Stellungnahme: „Er hat in Leipzig bereits gezeigt, welche außergewöhnliche Qualität er mitbringt und er Spiele entscheiden kann. Er kennt den Klub, die Stadt, das Umfeld und wird uns mit seiner Flexibilität in der Offensive zusätzliche Möglichkeiten geben.“

Nkunku entschied sich ganz bewusst für eine Rückkehr. „Besonders gefreut hat uns, wie klar Christo seinen Wunsch geäußert hat, wieder für RB Leipzig zu spielen“, verrät Schäfer: „Trotz des Interesses anderer europäischer Topklubs wollte er unbedingt zurück. Das zeigt seine besondere Verbindung zu unserem Klub.“

„Meine Verbindung zu RB Leipzig ist einfach eine besondere“

Milan hatte den einst bei Paris Saint-Germain ausgebildeten, zum Profi gereiften und 2019 weitergezogenen Nkunku erst vor einem Jahr für 37 Millionen Euro vom FC Chelsea geholt und ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 ausgestattet, der dem Angreifer ein geschätztes Jahresgehalt von rund zehn Millionen Euro garantiert.

Eine Summe, die nicht ins Gehaltsgefüge des Bundesligisten passt. Am Ende konnten sich beide Vereine aber auf ein Leihgeschäft verständigen, bei dem Leipzig drei Millionen Euro Leihgebühr zahlt und eine Kaufoption über 28 Millionen Euro erhält.

„Meine Verbindung zu RB Leipzig ist einfach eine besondere“, sagt Nkunku: „Ich habe auch nach meinem Transfer immer genau verfolgt, was bei den Roten Bullen passiert und bin bereit, bei RBL ein weiteres Kapitel zu schreiben. In den Gesprächen habe ich von Anfang an gespürt, wie sehr mich die Verantwortlichen hier immer noch schätzen und welches Vertrauen man in mich hat. Für mich ist Leipzig deshalb genau der richtige Ort, um meine besten Leistungen zu zeigen.“

Wie schnell wird Diomande vergessen?

Was Nkunku den inzwischen von Martin Demichelis trainierten Leipzigern geben kann, dürfte vielen noch bekannt sein. In 119 Bundesliga-Auftritten sammelte der Spieler, der auch für seinen Jubel mit aufgeblasenem roten Ballon (eine Geste für seinen im Dezember 2020 geborenen Sohn) bekannt wurde, stolze 47 Tore und 46 Vorlagen.

Auftritt als Matchwinner im DFB-Pokal-Finale 2023 zu seinem Abschied inklusive. Sollten es direkt wieder Werte in diesen Bereichen werden, könnte auch der sportlich schmerzhafte und finanziell äußerst lukrative Abgang von Yan Diomande – dem inzwischen teuersten RB-Abgang – schnell verkraftet sein.

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5