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„Er muss spielen“: Bei Moores Leihe zum 1. FC Köln kommt Bewegung rein

Der 1. FC Köln würde gern Mikey Moore von Tottenham Hotspur leihen, doch der Deal entwickelte sich zuletzt schleppend. Nun erzielte der 19-Jährige sein erstes Tor für die Engländer – und es naht eine Entscheidung.

Talent glänzte erneut

Dem ersten Startelf-Einsatz folgte der zweite: Beim 5:1 im League Cup gegen Zweitligist Charlton Athletic stand Mikey Moore wie schon zuvor beim 0:3 in der Premier League gegen den FC Brentford in der Anfangsformation – und erzielte prompt per sehenswertem Linksschuss den ersten Treffer des Tages. Das 2:0 von Dominic Solanke legte Moore auch noch auf.

Die Fans und Verantwortlichen des 1. FC Köln dürften da ganz genau hingeschaut haben, denn der 19-Jährige gilt als heißer Kandidat für ein Leihgeschäft. Die Geißböcke wollen den talentierten Angreifer noch dazunehmen, der Spieler selbst würde gern in Köln Spielpraxis sammeln. Zuletzt allerdings stockte der Deal, weil Tottenham auf den offensiven Positionen nicht besonders üppig besetzt war. So gab zwar 87,5-Millionen-Euro-Mann Savio sein Debüt per Jokereinsatz gegen Charlton, doch das Leihgeschäft des Ex-Frankfurters Omar Marmoush von Manchester City zu Tottenham ist noch nicht durch.

De Zerbi lobt den Youngster erneut

Die Engländer halten auf Moore große Stücke, attestieren ihm eine gute Vorbereitung. Grundsätzlich wird ihm der Durchbruch in der Premier League zugetraut, allerdings benötigt Moore dafür weitere Spielpraxis. Weil namhafte Zugänge gerade erst noch dazustoßen, kam Moore nun aber erst einmal zu seinem zweiten Startelf-Einsatz – es könnte in dieser Saison der letzte für Tottenham gewesen sein.

„Ich würde ihn gern behalten, denn er ist zwar noch jung, aber schon ein guter Spieler“, sagte Spurs-Coach Roberto de Zerbi zwar nach dem Pokal-Spiel. Dann aber deutete er einen temporären Abgang an: „Wir können bei ihm keine falsche Entscheidung treffen, denn er muss spielen und Erfahrung sammeln.“

Die Chancen darauf stehen in Köln deutlich besser als in London, wo die Konkurrenz nicht nur prominent, sondern auch teuer ist. Beim FC hingegen überzeugten im Pokal-Spiel gegen Würzburg (2:1) weder Rechtsaußen Jan Thielmann noch dessen zentralerer Nebenmann Marius Bülter besonders. Raum für zusätzliche Konkurrenz ist also vorhanden, Moore könnte die zuletzt etwas unauffällige rechte Seite beleben oder auch als Zehner agieren. Und de Zerbi machte klar: Gemeinsam mit Sportdirektor Johan Lange und Geschäftsführer Vinai Venkatesham werde man die beste Entscheidung im Fall Moore treffen.

Nach kicker-Informationen dürfte deshalb nun Bewegung in den Deal kommen, denn Köln und Moore sind sich im Grunde handelseinig über das Leihgeschäft, das bevorzugte Ziel des Technikers ist das Rheinland. Sollten jetzt de Zerbi und seine Bosse angesichts der teuren Zugänge grünes Licht für den leihweisen Abgang nach Köln geben, dürfte der Wechsel zeitnah vor dem Transferschluss am 2. September über die Bühne gehen. Eine Kaufmöglichkeit ist dabei nicht vorgesehen.

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