Die Sportliche Leitung der DFB Schiri GmbH hat die Kaderplanung für die kommende Saison abgeschlossen. Zwei Schiedsrichter schaffen den Sprung in die Bundesliga. In der 3. Liga wird mit Franziska Wildfeuer künftig eine weitere Frau die Spiele leiten.
Schiedsrichter-Team verkleinert sich
Was der kicker bereits exklusiv berichtet hatte, wurde jetzt auch von der DFB Schiri GmbH bestätigt. Dr. Max Burda und Richard Hempel werden befördert und gehören künftig zum Erstliga-Aufgebot der Schiedsrichter. Da mit Deniz Aytekin, Tobias Welz (künftig VAR), Frank Willenborg und Patrick Ittrich gleich vier erfahrene Schiedsrichter zuletzt ihre Abschiedsvorstellung gaben, schrumpft der Kader der Referees von 24 auf 22.
„Davon erhoffen wir uns in erster Linie mehr Einsätze und somit mehr Spielpraxis für die einzelnen Schiedsrichter“, begründet Knut Kircher, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, diese Entscheidung.
Burda (36) kommt in der Saison 2025/26 in 14 Zweitligaeinsätzen auf eine Durchschnittsnote von 3,29. In der Saison 2024/25 durfte Burda bereits zwei Testeinsätze in der Bundesliga absolvieren, leitete Bochum gegen Wolfsburg (Note 3,5) und Freiburg gegen Bremen (2,5) ohne größere Probleme. Hempel hat mit seinen 28 Jahren noch nicht ganz so viel Erfahrung, leitete in der 2. Bundesliga in der vergangenen Saison zehn Spiele mit einer Durchschnittsnote von 2,90.
Steven Greif und Julius Martenstein für Mark Borsch, Thomas Gorniak und Christian Leicher rücken als Assistenten in die Bundesliga nach.
2. Bundesliga
Cristian Ballweg, Justin Hasmann und Felix Weller rücken von der 3. in die 2. Liga auf. Derweil scheiden Dr. Robert Kampka und Patrick Alt als Schiedsrichter aus, bleiben dem DFB aber als Video-Assistenten erhalten.
3. Liga
Aus der Regionalliga in die 3. Liga kommen Max Kluge, Maximilian Lotz, Luca Sambill, Henry Schröder und mit Franziska Wildfeuer auch eine Frau. Die 32-Jährige hat zuletzt das Pokalfinale der Frauen geleitet. Außerdem hat sie unter anderem bereits 70 Spiele in der Frauen-Bundesliga gepfiffen, 42 Regionalligaspiele und drei Spiele in der 3. Liga (Saison 2022/23).
„Ich gratuliere allen Unparteiischen, die das Vertrauen für eine höhere Spielklasse ausgesprochen bekommen haben, aber auch denjenigen, die das Niveau ihrer Liga halten konnten. Spezialisierungen in bestimmten Rollen gehören seit Jahren zu unserer strategischen Kaderplanung und sind mit vielen Gesprächen innerhalb der Sportlichen Leitung, aber auch mit den Aktiven selbst verbunden“, erklärt Kircher. „Wir sind überzeugt davon, mit einer starken Aufstellung in die nächste Saison starten zu können.“

